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Praxis in Deining
Die Kultusminister haben 1999 beschlossen, die Ausbildungsfähigkeit von Schulabgängern zu fördern. Die Volksschule Deining hat dies zum Anlass genommen, ihren Teil dazu beizutragen. Man begann die örtliche und regionale Wirtschaft zu kontaktieren und führte Projekte durch.
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AG 2000 - Praxis und Wirklichkeit
Die Orientierung unser Praxisangebote an der beruflichen Wirklichkeit begannen wir verstärkt Ende der 90er-Jahre - Arbeitstitel AG 2000 - und sind dieser Linie mit zahlreichen unterrichtsbegleitenden Maßnahmen bis in die Gegenwart treu geblieben ( weiteres zum Beispiel 1, z.B. 2, z.B. 3 , z.B. 4, z.B. 5, z.B. 6, z.B. 7, z.B. 8, z.B. 9 ). Eine sorgfältige Projektbeschreibung erfolgte z.B. zur "AG 2001" schon im Jahr 1999. Theres Altmann, Heinz Lang und Norbert Schwarz arbeiteten damals gleichzeitig an drei verschiedenen Projekten in drei verschiedenen Betrieben und tauschten sich darüber in einem wöchentlichen Fixtermin aus. Diese Arbeitsweise wurde über die Jahre verfeinert, Lehrerpersönlichkeiten haben gewechselt aber den ständigen Praxisbezug unserer Unterrichtsgegenstände gewährleisten alle. So haben Birgit Waier, Moni Holzapfel, Michael Palmer, Norbert Schwarz, Karl Sippl und Heinz Lang ein Deininger Modell für 7 Wochen Praxis in der 8. Jahrgangsstufe ausgearbeitet. Mit zunehmender Gelassenheit nehmen wir Kritik wahr und fühlten uns mit den Hauptschulfachkongress in Ingolstadt völlig bestätigt.
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Die Schüler der 8. Klassen gehen seit 2003 insgesamt 7 Wochen ins Praktikum bzw. in die Berufsorientierung. Das sind 20% der Unterrichtszeit, was durch Beschluss des Bayerischen Landtags gedeckt ist. Die Darstellung oben zeigt die Stufen des Deininger Konzeptes von unten nach oben auf. Hinter jeder Zeile der Graphik verbirgt sich ein Link.
In der ersten Woche werden Schlüsselqualifikationen vermittelt, wozu man in eine Jugendbildungsstätte fährt. Dann gibt es die zwei herkömmlichen Wochen Betriebspraktikum für alle. Schließlich führen die Schüler in Zusammenarbeit mit Karl Kohn als Werkstattleiter an der Schule ein Praxisprojekt durch. Weitere zwei Wochen werden leistungsdifferenziert gestaltet - die M-Schüler sind im Mathe- bzw. Englisch-Crash-Kurs, andere Schüler draußen in Betrieben und weitere Schüler an der Schule im Projekt. Schließlich sollen die Schüler noch ein Praktikum in einem Neigungsfach (z.B. Qualifach) absolvieren. Hintergrund ist die Überlegung, dass Menschen nicht selten ihr Hobby zum Beruf bzw. zumindest in eine wichtige Einnahmequelle wandeln können. Ein guter Musiker könnte z.B. ein Praktikum in einem Musik-Shop machen, ein guter Künstler in einem Geschäft für Bastel-Zubehör und ein guter Hauswirtschaftsschüler sollte vielleicht einmal eine Großküche (Klinikum oder Bundeswehr) erlebt haben.
. Berufsfindung und Lehrstellensuche evaluiert .
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Die_drei Graphiken zeigen, wie unsere Schüler zu ihren Berufswünschen und schließlich zu ihren Lehrstellen kommen. Im rechten Kreis erkennt man, dass zur Schulentlassung im Jahr 2005 60 % der Schüler eine Lehrstelle hatten, 10 % gingen an eine andere Schule (z.B. Haus St. Marien) und 30 % in eine Maßnahme des Berufsförderzentrums. Ein Schüler weiß, dass er eine Lehrstelle hat, die er nächstes Jahr erst antreten darf. Im mittleren Kreis werden nur die Lehrstelleninhaber dargestellt und die Frage beantwortert, wie sie zu dieser Stelle gekommen sind. Bei 5 Schülern hatten die Eltern Kontakte, bei 2 Schülern der Lehrer oder Schulleiter vermittelt, bei 4 Schülern gelang es über das Arbeiten auf Probe und bei 6 Schülern war die Lehrstelle Folge des Praktikums in der 8. Klasse. Im linken Kreis wird erklärt, wie es beim Schüler zum Berufswunsch kam. 60 % der Schüler gefiel der Beruf während des Praktikums, 20 % hatten vorher klare Berufsvorstellungen und fanden diese im Praktikum bestätigt, sonstige 20 %.
Alle drei Graphiken bestätigen eindeutig die Richtigkeit und Notwendigkeit unserer Praxisorientierung und der Berufsfindungsmaßnahmen.
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Mit externen Partnern nun Praktika auch in Klasse 7
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Zur Übersicht der Maßnahmen für Berufsorientierung
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weitere Lern-Camps und Crash-Kurse
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