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Grundschule und Mittelschule Deining

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Leistungsfeststellung und Schülerbeurteilung
gerechter gestalten !

"Zwischen den deutschen Schulen klafft nicht nur ein großes Leistungsgefälle. Auch die Lehrer machen krasse Unterschiede bei der Notenvergabe. So kann ein Gymnasiast für dieselbe Leistung in Mathematik in einem Fall die Note 1 oder 2, im anderen Fall eine 4 oder gar 5 erhalten." (dpa Meldung am 3. März 2003 zu PISA-Ergebnissen). Solche Meldungen können uns nicht unberührt lassen. Auf dem Prüfstein liegt das Problem "Gerechtigkeit" (vgl. an anderen Stellen). Unsere erste Maßnahme war die Absprache im Jahrgangsstufenteam - nicht erst kurz vor der Probearbeit. Wichtige weitere Schritte sind vergleichbare Bewertungsgrundlagen beim Erstellen von Ziffernnoten, über deren Wert in der Erziehungswissenschaft die Meinungen weit auseinander gehen. Nun können in Deining die Noten nicht abschaffen. Aber ihre Bedeutung kann relativiert werden. Neben anderen Maßnahmen soll die Portfolioarbeit helfen. Sie hat aber über die Leistungsfeststellung hinaus noch wertvolle pädagogische Begleiterscheinungen. Und schließlich gibt es noch ein paar ganz pragmatische Gründe, die uns zum Handeln veranlassen.

Offizielle Seite der Kultusminsiterkonferenz  

Da die Schule wissenschaftlich orientiert arbeiten möchte und im ständigen Kontakt mit der Uni Nürnberg steht, weiß man von ungerechten Leistungsbewertungen.
Die Lehrkräfte der 3. und 4. Klassen trafen sich, um über die neue Notengebung in der Grundschule bzw. über neue und effektive Wege zur Schülerbeurteilung zu diskutieren.
Die überregionalen Probearbeiten (bayernweiter Leistungsvergleich) helfen bei der Evaluation der pädagogischen Arbeit. So werten wir sie aus.
Auch die Orientierungs- arbeiten (bayernweiter Leistungsvergleich der Grundschulen) zeigen auf, wo unsere Schüler stärker oder schwächer sind.
Die Leistungserhebungen (Proben) dienen nicht ausschließlich der Beschaffung von Ziffernnoten, sondern helfen bei der Evaluation einerseits und der Förderung andererseits.
Die Evaluation zu Leistungserhebungen (Proben) dienen auch bei der Beratung zu Übertritt und Schullaufbahn.
Gemeinsam auf der Suche nach Alternativen zu den Noten
Im Laufe von Gesprä- chen mit Managern, mit Handwerksmeistern, mit AWT-Lehrplanexperten und mit dem Bürger- meister kann die Idee zum Portfolio reifen.
Professor Dr. Sacher referiert im April 2005 in der pädagogischen Konferenz über die Chancen der Portfolioarbeit.
Der Schulleiter, Kollegen und der Hausmeister entwickeln zusammen mit einem Kunsstoffbauer einen Portfolio-Koffer und die schulische Aufbewahrung.
Der Gemeinderat "macht den Deckel drauf" und Herr Reber vom gleichnamigen Kunst- stoffbetrieb hat seinen Deckel und die Innenausstattung verbessert.
Dere Bauhof produziert die Portfolio- Aufbewahrungs- schränke im August 2005.
Termingerechte Produktion und Lieferung der Koffer für fünf Klassen im September 2005.
Erstbegegnung der 7. Klassler mit dem Portfolio, Elterninformationsabend

und Klassen- Elternversammlungen  Seminarveranstaltungen
Christina, Schülerin bei der Lehrerin Moni Holzapfel, kann ein Jahr später ein beachtliches Portfolio vorweisen.
So können Portfolios von Schülern z.B. aussehen.
In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Räume bei uns in Lernwerkstätten zu bestimmten Themen- bereichen gewandelt. Der Bürgermeister hat diese Entwicklung mit Wohlwollen unterstützt. Nun soll konsequent durch Ausstattung der Klassenräume auch der letzte Schritt folgen.

2005-09-13 lg
Das tun wir für Gerechtigkeit
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