Einen eindrucksvollen ersten Versuch als Redner hat Ludwig gestartet. In überaus freundlicher und sympathischer Art hat er in rund zehn Minuten sich selber und sein persönliches Umfeld vorgestellt. Rektor Lang meinte, dass aus solchem Holz die guten Mitarbeiter in den Betrieben geschnitzt sind: nicht aufdringlich, aber bestimmt; nicht schreierisch, aber mit kräftiger Stimme in möglichst tiefer Tonlage, nicht überredend, sondern überzeugend. Für Technik und Medienkompetenz fühlt sich Herr Lang nicht als zuständig. Das lernen die Schüler bereits vorher beim Klassenlehrer, beim Fachlehrer oder von Mitschülern. Er schult - als Teilbereich für das Fach Deutsch - Rhetorik als Technik und die Wirkung des Redners. Es geht um Kenntnisse zu sprachlicher Kommunikation und körperlicher Sprache. Natürlich sagt Herr Lang immer:" Wer nichts zu sagen hat, sollte besser schweigen". Aber die gestellten Aufträge für die Redeinhalte bleiben eben unwichtig. Selber gelernt hat das Herr Lang einst unter anderem bei Professor Ernst Haensli SJ aus der Schweiz. Natürlich soll das Wissen auch an alle Deininger Schüler vermittelt werden. Deshalb werden die M-Schüler in der zweiten Jahreshälfte als Tutoren für die Mitschüler wirken und diese bleiben ja auch ein Jahr länger an der Schule. Die M-ler werden dann in Dialogik geschult, um auch in Tischrunden oder Teambesprechungen ihre Meinung wirkunsvoll vertreten zu können. Auch bei diesem Thema können Eltern und Schüler darauf vertrauen, dass die Deininger in den aufnehmenden Schulen und Betrieben eine gute Figur abgeben. Die Neumarkter Schulen zumindest bestätigen dies.
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