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Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit
(Kopie aus der offiziellen Seite der KMK-Konferenz)
Kultusministerkonferenz und Wirtschaftsministerkonferenz haben am 22.09.1999 in Berlin Vorschläge zur Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger vorgestellt, die sie in einem Eckpunktepapier zusammengefasst haben. Die Kultusminister betonen darin, dass die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen ein zentrales Anliegen der Kultusminister ist und durch konkrete Maßnahmen in jedem Land gefördert wird. Kultusminister- und Wirtschaftsministerkonferenz unterstreichen, dass bei der Bewertung schulischer Arbeit berücksichtigt werden muss, mit welchen Veränderungen im Erziehungsverhalten und Schwierigkeiten im Arbeits- und Sozialverhalten sich Schulen heute auseinander setzen müssen. Die Ministerkonferenzen stellen im Zentrum des Papiers konkrete Einzelpunkte vor, die sie für die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit für zentral halten. Es sind dies: - die Verstärkung der Abstimmung der Ausbildungsinhalte zwischen allgemein bildenden Schulen, beruflichen Schulen und Ausbildungsbetrieben,
- internationale und länderübergreifende Vergleichsuntersuchungen zum Lern- und Leistungsstand von Schülern als Ergänzung länderbezogener Maßnahmen der Qualitätssicherung,
- die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit leistungsschwächerer Absolventen,
- die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in den allgemein bildenden Schulen,
- die Verstärkung der Kooperation von Schule und Wirtschaft, etwa in Form von Gesprächsrunden, Veranstaltungen, Projekten und durch kontinuierliche und gelenkte Praktika,
- und die verstärkte Berücksichtigung eher praktisch Begabter bei der Entwicklung von Berufsbildern und Neuordnung von bestehenden Berufen.
Seite der Kultusministerkonferenz
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