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Portfolio-Koffer und Lernwerkstatt-Schrank - nach Vorgaben der Wissenschaft .
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Rektor Heinz Lang stellte in der päda- gogischen Konferenz erste Gedanken zum Portfolio vor. Anlass darüber nachzudenken ist die verbreitete Unzufriedenheit mit der Leistungsfeststellung, die ausschließlich auf Noten fixiert ist . Deshalb sollen unsere Schüler künftig auch weitere Leistungs- nachweise und Produkte z.B. bei einem Vorstellungsgespräch vorzeigen können. Nachdem ein Ordner oder eine Sammelmappe kaum 3-D Objekte aufnehmen kann, hat er und die Kollegen Schwarz, Thurn und Palmer zusammen mit dem Chef der Deininger Fa. Reber einen eigenen Koffer für die Aufbewahrung der Arbeitsergebnisse entworfen. Ausgestattet mit dem Koffer und hoffentlich vielen vorzeigbaren Ergebnissen darin, sollen künftig Deininger 9. Klassler zum Bewer- bungsgespräch gehen. Welche seiner Arbeits- ergebnisse der Schüler mitnehmen soll, wird in einem Inhaltsverzechnis angegeben und die Authentizität von Lehrkräften bestätigt.
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Zwei Halbschalen
Der Portfolio-Koffer soll aus zwei Halbschalen bestehen, die zusammengelegt ineinander einschnappend schließen. Ein Tragegurt kann beim Transport hilfreich sein. Die genauen Abmessung werden noch festgelegt, jedoch sollen A3-Blätter ungeknickt tranportiert werden können und noch Platz für mindestens ein Werkstück bleiben. Ausklappbare Register ermöglichen eine noch zu erstellende Ordnung. Entscheidend wird sein, dass der Koffer um die 10,- Euro kosten soll und damit auch für weniger betuchte Eltern erschwinglich bleibt.
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Im Klassenzimmer verschlossen
Die Aufbewahrung aller Schüler-Portfolios soll in den Klassenzimmern erfolgen. So kann in Portfoliobesprechungen - eine geeignete Besprechungsecke sollte im Klassenzimmer eingerichtet werden - zwischen Lehrer und Schüler oder gemeinsam mit Eltern oder in Schülergruppen an einem oder mehreren Portfolios gearbeitet werden. Dafür werden abschließbare Schränke angeschafft. Auf Hartholzleisten sind die Koffer dann - wie die Tabletts in Servierwägen von Schnellrestaurants - vergleichbar Schubläden herausziehbar oder einschiebbar. Wenn je sechs Koffer übereinander in fünf Reihen untergebracht werden, sollte für alle Schüler der Klasse gesorgt sein.
Im kleinen Schrank darüber
Im kleinen Schrank darüber sollten Schülerordner, aber auch Werkzeuge, Stifte, Arbeitsmaterialen, Klebstoff und Gestaltungsutensilien bereit liegen, damit in freier und selbständiger Tätigkeit an den Aufträgen, Inhalten und Präsentationen gearbeitet werden kann.
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Eigenverantwortliches Arbeiten
Wenn Selbsttätigkeit und eigenverantwortliches Lernen gelingen soll, muss in jedem Klassenzimmer - neben den Computern, Plakatpapier und Faserstiften - auch eine Mindestausstattung an Literatur und Nachschlagewerken vorhanden sein. So wird das ganze Schulhaus zur Lernwerkstatt. Die Grundausstattung an Medien und Material zur Freiarbeit wird zu Beginn eines jeden Schuljahres in ordentlichem Zustand und in einem abschließ- baren Schrank an die Klassen übergeben und muss am Schuljahresende wieder vollständig und sauber sein. (Erste Ideen - wild durchein- ander und mit Dopplungen bei Klick auf linkes Bild).
In der unteren Hälfte des Schrankes sollten mobile Einheiten (mindestens in der Anzahl der Sitzgruppen einer Klasse) aufbewahrt werden. Wenn sich die Klasse zur Gruppenarbeit aufteilt, Schülergruppen in benachbarte Gruppenräume, in die Sitzecken der Aula oder des Treppenhauses gehen, so haben sie das Wichtigste dabei. Das Herumlaufen und Holen wird minimiert. Schäden an dieser Ausrüstung, die über den normalen Verschleiß hinaus gehen, muss die Klassengemeinschaft ersetzen. Wenn schon Büchergeld eingeführt wird, könnte es hierfür hoffentlich auch Verwendung finden. Hier nicht abgebildete Regale und Ablagen - vgl. Musikraum - und normale Klassenzimmerschränke runden die Möbelausstattung im Klassenzimmer ab.
Deining, 2005-04-28
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Weitere Besprechungen zur Innenausstattung des Koffers zwischen Herrn Reber, Herrn Schwarz, Herrn Thurn und dem Schulleiter fanden am 11. Mai um 18.00 Uhr und am 13. Juni um 15.00 Uhr zusammen mit Herrn Palmer statt. Bürgermeister Scherer hat angeregt, dass die Schränke im Juli unter Leitung von Karl Kohn im Bauhof hergestellt werden.
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Am Freitag, 8. Juli 05, stellt Herr Reber den Entwurf mit Register, Deckel und mit Griff vor. Zwei Werkstücke haben gut Platz und die Zeichnungen auf Blättern bleiben dabei geschützt. Einfach und effektiv! In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat die Anfertigung der Schränke genehmigt und Schreiner- meister Heinz Frank wird ein Angebot für das Vorbereiten der Schrankteile erstellen. Zusammenbauen wollen wir die Schränke, zusammen mit dem Bauhof dann selber. (Per Klick auf das Bild erhält man eine ganzseitige Darstellung) (Chronologie)
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Termingerechte Produktion und Lieferung der Koffer für fünf Klassen.
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Übersichtsseite SchuleWirtschaft
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