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Grundschule und Mittelschule Deining

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Gespräche mit Handwerkern, Managern, Lehrplanexperten
und dem Bürgermeister zum Portfolio


Klaus Dierl, Konrektor der HS Neutraubling, arbeitet als AWT-Lehr- planexperte. Die Idee mit dem Portfolio-Koffer fand er spontan für ausgesprochen gut und brachte auch gleich Gedanken mit ein. Getroffen hatte man sich anlässlich einer Fortbildung zum Thema "Organisation einer Schülerfirma".
Der Schulleiter hat im privaten Leben selber schon umfangreiche handwerkliche Tätigkeiten ausgeübt, hat vielen befreundeten Handwerkern bei der Umsetzung von betrieblichen EDV-Lösungen geholfen und kennt kaufmännische, warenwirtschaftliche und produktionsbezogene Probleme im Handwerk recht gut. Im Gespräch mit dem Handwerk versucht er die Praxisorientierung der Schule immer wieder zu hinterfragen und das Handeln der Schule auf "realistische Beine" zu stellen. Die Portfolio-Idee der Volksschule Deining fand Gefallen bei den Gesprächspartnern.
Die Ideen von Schule&Wirtschaft werden in Deining traditionell unterstützt. Sehr gute Kontakte hat die Schule mit dem Geschäftsführern der Schwarz-Computer- systeme, Manfred Schwarz und Charles Weigl. Natürlich spricht man mit ihnen auch zum Thema Schule und Lehren. (Unser Lehrer Norbert Scharz hat übrigens keine verwandtschaftlichen Verhältnisse zum Betrieb.) Oft erkennt man, dass sich Probleme im Betrieb einer Computerfirma und Probleme im Betrieb einer Schule nur wenig unterscheiden. Immer wieder trifft man auch Manager größerer Betriebe, wie etwa Georg Kuhn, der auch schon eine pädagogische Konferenz in Deining besuchte. Kontakt unterhält man auch zu den Baufirmen Klebl und Bögl.
Bei einem Rundgang durch das Schulhaus mit dem Bürgermeister während der Umbauarbeiten für die Ganztagsräume konnte der Schulleiter anlässlich der Besichtigung von Hauptschul- klassenzimmern den Bürgermeister von der Idee überzeugen, dass eine gewisse Ordnung nur entstehen kann, wenn geeignete Schränke vorhanden sind und handlungsorientiertes Lernen mit praktischem Tun nur möglich ist, wenn didaktisch wertvolle Materialien greifbar sind. Lexika, Altanten, Globen, Geometriemodelle, Freiarbeitsmaterialien und Moderationsmaterial braucht jede Klasse.
In einer Elternbeiratssitzung des Schuljahres 2004/2005 wird den Eltern die Idee, das pädagogische Anliegen, die Vorteile für den Schüler in der Bewerbungssituation und die Kosten für Eltern vorgetragen. Es gab durchwegs positive Stimmen und mit dem Angebot, unversehrte Koffer ggf. zu einem fairen Gebrauchtpreis zurückgeben zu können, sollten alle Familien gut leben können, meinten die Elternbeiräte.
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