Alljährlich findet am 1. Januar um 10.00 Uhr der Neujahrsempfang für "ehrenamtlich Tätige in Kirche und Gemeinde" statt, zu dem der Pfarrgemeinderat und der Bürgermeister einladen. Redebeiträge bringen Bürgermeister Alois Scherer, Landrat Albert Löhner, Rektor Heinz Lang und Pfarrer Wolfgang Jäger.
Der Schulleiter erinnerte kurz an die verstorbenen ehemaligen Mitarbeiter und berichtete vom Schwerpunkt des Schuljahres 2004/2005, der Ganztagsbetreuung. Er stellte die Eingangsfrage: "Ist die Ganztagsbetreuung besser?" Seine Antwort: "Nein!" "Sie ist nicht besser, als eine intakte Familie, in der z.B. der Vater in die Arbeit geht und so viel Geld verdient, dass es für die Bedürfnisse einer mehrköpfigen Familie gut ausreicht. Besser ist es auch, wenn die Mutter sich liebevoll - dann aber auch kompetent - um die Kinder kümmert." Nur, so der Rektor, glaube er, dass wir dieses Ideal in unserer Gesellschaft längst kaputt gemacht haben.(1) Und selbst wenn sich eine Mutter darauf einlässt, meinte er, muss man fragen, wie es ihr dann ergeht, wenn sie nach 15 oder 20 Jahren wieder in ihren erlernten Beruf einsteigen will? In dieser Gemengelage sei die Motivation für das Engagement der Schule beim Thema Ganztagsbetreuung zu suchen, erklärte Lang. So müsste man heute erkennen, dass es vielen Kindern Nachmittags an der Schule besser geht.(2) Er listete zur Beweisführung nur zehn Beispiele von Kindern auf, die ohne die Deininger Ganztagsbetreuung schlechtere Karten hätten und auf viele weitere Beispiele verzichtete er nur aus Zeitgründen.
Berichte von 2005 erschienen am Montag, 3.01.05 im "Neumarkter Tagblatt" und in den "Neumarkter Nachrichten", die mit Klick auf den entsprechenden Zeitungsausriss abgerufen werden können.
(zu 1) Weder die Einkommen normaler Arbeiter reichen, noch kann man umfassend auf kompetente Erziehung im Elternhaus bauen.
(zu 2) statt vor dem Fernsehgerät geparkt, zweifelhafte Soaps und Gerichtssendungen der Privatsender zu anzuschauen
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