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An die Betreuerinnen und Betreuer










Liebe Betreuerinnen und Betreuer,

Durch Ihr Engagement im vergangenen Schuljahr haben Sie an unserer Schule in Deining eine Qualität des Ganztagsbetriebes aufgebaut, die sich bundesweit sehen lassen kann. Das war Spitze! Sie haben in einer gesunden Mischung Angebote für Kopf und Herz geschaffen. Die Ganzheitlichkeit, mit der Sie auch Ihre Person für unsere gemeinsame Sache eingebracht haben, zeugt von Ihrer Einstellung, die ausschließlich daran orientiert war, unseren Schülern eine wohnliche und familienhafte Umgebung zu schaffen, in der sie erwachsene Ansprechpartner finden, die sich Zeit nehmen, die ihre Anliegen ernst nehmen und die sie aber auch respektieren können. Sie haben unsere Ganztagsbetreuung innerhalb eines Jahres für viele Schüler von der „lästigen Pflicht am Nachmittag“ zu einer attraktiven Alternative gewandelt und viele Schüler haben nachweislich von Ihrer Arbeit Nutzen gezogen. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken.

Ich habe in den letzten Tagen unser Ganztagskonzept auf diesen Seiten – zur Verdeutlichung – mit Bildern aus diesem Jahr illustriert und einen Blick auf die Entstehung geworfen. Nur einen Bruchteil aus der reichen Auswahl an Fotos konnte ich ins Netz einstellen. Dabei wurde für mich deutlich, dass unsere ausführlichen Gespräche und Planungen zusammen mit der Vorstandschaft des Trägervereins die zu erwartenden Probleme richtig erfasst und wir gut geplant hatten. Zu keiner Zeit war es nötig, das Konzept aufgrund der Verwirklichung nachträglich inhaltlich abzuändern. An dieser Stelle gebührt den Vorstandsmitgliedern und ihren Vorgängern unser besonderer Dank. Ein Dank aber auch an alle übrigen Lehrkräfte, die in ihrem Bereich das Schulleben mit Beiträgen bereichern und in Gesprächen mit Eltern die Anliegen der Betreuung wohlwollend multiplizieren.

Sie, liebe Betreuerinnen und Betreuer, haben auch gemeinsam mit mir erlebt, wie wichtig das neue Raumprogramm für die Gestaltung des Nachmittags ist. Seit wir nach Ostern diese Räume bezogen haben, haben wir alle, Schüler, Eltern und Lehrer, nicht nur ein wesentlich angenehmeres Ambiente im Haus, sondern es haben sich vor allem unsere Möglichkeiten im Hinblick auf die Freizeitgestaltung vervielfacht. Die Wichtigkeit der Sanierung unter diesem Aspekt hatte ich völlig unterschätzt. Umso dankbarer bin ich nun den Beteiligten in Gemeinde, Regierung, Land und Bund. Bürgermeister Scherer hatte ebenso wenig wie ich geglaubt, dass der Neubau ein derart zeitaufwändiges Unterfangen wird. Für sein Engagement möchte ich auch an dieser Stelle danken.

Und eine weitere Erkenntnis, an die Sie mich über Ihre Angebote im Ganztagsbetrieb erinnert haben, möchte ich dankbar erwähnen. Einige Maßnahmen - mit dem Kanu einen Flusslauf entlang zu fahren, mit Schülern zum Surfen zu gehen, auf ein Eis in die Stadt zu fahren usw. - galten nur jeweils einer kleineren und überlegt ausgewählten Schülergruppe. Und doch überlagern diese Aktionen manch weniger attraktive Zeit im Schulhaus und zwar für alle Schüler. Man muss also gar nicht alle Angebote immer für alle machen. Gerechtigkeit kann man auch dadurch herstellen, dass man zielorientiert die einen das, und die anderen etwas anderes machen lässt.

Ich freue mich auf Ihre Ideen im Schuljahr 2005/2006 !

Heinz Lang
Schulleiter
05-07-24

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