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Grundschule und Mittelschule Deining

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Klassenelternabende in Grund- und Hauptschule

Erstmals fanden die Elternabende für Grund- und Hauptschule auf zwei Tage verteilt statt. Die Grundschuleltern waren am Mittwoch, 28.09., die Hauptschuleltern am Donnerstag, 29.09.05 eingeladen. Für Eltern besonders interessante Themen: Büchergeld, AG Gym RS Übertritt, M-Kurse, Portfolioarbeit.

Es sollte vor allem für Familien mit mehreren Kindern der Stress vermieden werden, an einem Abend bei mehreren Lehrkräften vorsprechen zu müssen und bei den Elternbeiratswahlen durch die Klassen wechseln zu müssen.

Trotz des ersten Informationsabends mit knapp 200 Eltern bestand offensichtlich nach wie vor Informationsbedarf zum Büchergeld und zu pädagogischen und methodischen Neuerungen. Natürlich interessierte in den 3. und 4. Klassen das Thema Übertritt und das Deininger Angebot zur "Gymnasium-Schnupper-AG" am Nachmittag.

In der Hauptschule war man an den M-Kursen und an den pädagogischen Anliegen zum Portfolio, sowie an den Angeboten zur Berufswahl interessiert. Der Schulleiter besuchte die meisten Klassen, in denen der Portfolio-Koffer eingeführt wurde. An den Kosten, so der Rektor, wird es nicht scheitern. Außerdem wird ein großzügiges Rückgaberecht mit teilweiser Kostenerstattung eingeräumt. Die allermeisten Eltern erkannten an, dass diese Neuerung ihren Kindern dienen soll und zunächst einmal eine Herausforderung für die Lehrkräfte bedeutet, die damit einmal mehr ihre Einsatzbereitschaft beweisen. "Klar muss sein", so der Schulleiter, "ein Lehrer der nicht ins Schullandheim fährt, hat weniger Stress und verursacht keine Kosten."

Manche Eltern in der 9. Klasse glaubten, dass ein Bewerbungsportfolio hier zu spät kommen würde. Der Schulleiter machte deutlich, dass man heute kaum mehr davon ausgehen könne, mit dem Besitz oder der Aussicht auf eine Lehrstelle ohne weitere Bewerbungsgespräche durchs Leben zu kommen.

Der Schulleiter hat in über zwanzig Jahren als Gemeinderat schon oft an Einstellungen mitgewirkt und auch als Kreisrat im Personalausschuss Erfahrungen gesammelt zur Einstellungspraxis und Bewerberchancen. In kurzen szenischen Darstellungen verdeutlichte er, welche Verhaltensweisen verschiedene Bewerber an den Tag legten und wie sehr die direkte Leistungsvorlage zum Vorteil des Bewerbers führen kann, besonders bei rednerisch wenig geschulten Leuten. Außerdem sei das Portfolio an sich keine Deinnger Erfindung, sondern schon sehr alt. Lediglich die Konkretisierung mit Koffer, die Ausgestaltung und Aufbewahrung und das rhethorische Training der Schüler für die berufliche Bewerbung damit sei in Deining entstanden.

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