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Grundschule und Mittelschule Deining

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Letzte Mitarbeiterbesprechung

Zur letzten Mitarbeiterbesprechung mit anschließendem Abschlussfest trafen sich die Betreuer des Ganztagsbetriebes am Abend vom Dienstag, 26.07.05. Rektor Lang gab vor den Betreuern einen zusammenfassenden Bericht über die Entwicklung des Ganztagsbetriebes in diesem Schuljahr. Selbst am heutigen Sportfest-Tag, an dem alle Kinder am Nachmittag befreit waren und keine Hausaufgaben anstanden, wollten Schüler hier bleiben. Die Küche lieferte 17 Mittagessen und die Betreuung lief bis 17:00 Uhr. Die Deininger Ganztagsbetreuung, so der Schulleiter, sei in ihrer Art in Bayern sicherlich einmalig.

Hohe Differenzierung und Sozialpädagogik

Er dankte den Betreuern für ihr Engagement, wodurch diese Qualität erst möglich geworden ist. Habe man im ersten Halbjahr den Schwerpunkt auf der Entwicklung einer hohen Differenzierung bei der Lernarbeit gesehen, so sei im 2. Halbjahr zusätzlich das sozialpädagogische Angebot enorm gesteigert worden. Momentan zeichne sich ab, dass im kommenden Schuljahr unter dem Dach des Fördervereins auch ein Einstieg in die Schulsozialarbeit am Vormittag gelingen könnte. Zurzeit führte er in diese Richtung Gespräche.

Büchergeld ohne zusätzliche Arbeit ?

Im Kontakt mit dem Hersteller unseres i-NET-systems, Schwarz-Computer-Systeme, versucht man derzeit auch zu ermöglichen, dass das neu eingeführte Büchergeld, dessen finanztechnische Abwicklung vom Staat den Lehrern übertragen worden ist, über das automatische Abrechnungssystem erledigt wird. Dieses funktioniert ja bisher schon für alle Beteiligten; von den Elternbeiträgen zu den Landratsamt-Geldern für die Klinikküche, bis zu den Zeitkonten der Mitarbeiter; optimal diskret. Auch in der Ganztagsbetreuung gibt es einige Schüler, die aus sozialen Gründen oder wegen mehrerer Geschwister von den Kosten freigestellt sind. So würde das Ganztagssystem die Lehrkräfte zusätzlich entlasten. Auch die Bewirtschaftung dieser Mittel wäre finanztechnisch automatisierbar. So wäre ein angenehmer Nebeneffekt des Ganztagsbetriebes, dass Deininger Lehrer von der lästigen Zusatzarbeit um das Büchergeld unbehelligt bleiben könnten. 

Immer mehr Leute vom Anliegen überzeugt

Fördervereinsvorsitzender Norbert Schwarz merkte an, dass sich das Deininger Angebot inzwischen weit herum gesprochen hat. Zunehmend erkennen die Leute, dass unser pädagogischer Ansatz ein echter Gewinn für die Beteiligten ist. Nun hatte jeder Mitarbeiter Gelegenheit vorzutragen, wie er die Zeit bisher empfunden hat und was er sich für die Zukunft wünscht. Es herrschte Übereinstimmung in der Überzeugung, dass man grundsätzlich richtig liegt.

Dank an die Lehrkräfte

Die Leiterin, Claudia Stöckl-Lang, machte deutlich, dass diese gute Arbeit an der Schule nur möglich gewesen sei, weil im Deininger Lehrerkollegium der Boden schon so gut bereitet war und Lehrer, wie Schulleitung voll hinter der Sache stünden, was längst nicht überall so sei. Man kann sich darauf verlassen, dass man mit den verschiedenen Anliegen Verständnis und Unterstützung finde. Sie dankte den anwesenden Lehrkräften stellvertretend für das ganze Kollegium.

Anschließend setzte man sich noch gemütlich zusammen. Herr Schwarz hatte seinen Grill mitgebracht und im Lichthof neben der Aula aufgebaut. Zufällig gleichzeitig feierte die 5. Klasse ihren Abschied von Frau Meyer.


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