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Das 6. Prüfungsfach kann Kunst, Musik, Sport, aber auch Informatik sein (Religion wurde nicht gewählt und empfiehlt sich eher für Schüler, die weder musisch-künstlerische, noch sportliche Neigungen haben und dann auch noch mit dem Computer "nichts am Hut haben"). Hier sollen also auch musisch-praktische Neigungen des Schülers für den Quali besonders zum Tragen kommen. Ein guter Musiker hat damit die Chance, mit einem 1er in Musik seinem Quali entscheidend "auf die Sprünge" zu helfen. Wer ein Instrument spielen kann, macht hier natürlich Punkte gut. Ebenso kann ein guter Sportler bei der Sportprüfung in der Turnhalle viel für seinen Quali tun und natürlich auch der Schüler, der mit Können in Kunst bei der Prüfung in der Kunstwerkstatt glänzt. Die meisten Schüler haben sich das musisch-praktische Fach gewählt, in dem sie letztes Jahr die Note 2 hatten. Das ist auch clever. Denn wer hier schon nicht Punkte für den Quali macht, muss in Mathe und Deutsch umso besser sein. Sechs Schüler haben sich in diesem Bereich verbessert, davon fünf, die im Ganztagsbetrieb waren. Nur ein Schüler wählte ein Fach, in dem er auf "Note 3" stand und nur zwei Schüler haben sich verschlechtert. Deutlich erkennbar verbessern sich die Noten in den Graphiken von oben nach unten, also vom Lernfach zum praktischen Tun. In der untersten Graphik kommen kaum noch 3er vor, weil ja Schüler das Fach wählen, wo sie gut sind. Wichtig ist in diesen Bereichen auch die Ausstattung der Schule. Wenn an unserer Schule z.B. kein Schlagzeug wäre, hätte ein Schüler auch schlecht die Möglichkeit, mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten etwas anzufangen, ganz abgesehen davon, dass viele Schüler durch Erstbegegnung und Probieren in der Schule erst zu ihrem Instrument finden. Ähnlich verhält es sich auch beim Sportgerät oder bei der Ausstattung in der Kunstwerkstatt und in der Informatik und gilt natürlich ebenso bei Schulküche und Werkraum.
05-07-11 swz/lg
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