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Lernen lernen |
Die Unterschiedlichkeit der Aufnahmemöglichkeiten von Menschen beim Lernen stand im Mittelpunkt des Vortrags von Erwin Hauser am Donnerstag. Der Kommunikations- und NLP-Lehrtrainer (Neurolinguistisches Programmieren²) aus Hirschau ist verheiratet, hat selber zwei Kinder und brachte in heiterer Form Beispiele, wie ein und die selbe Methode bei einem Menschen hilft, bei dem anderen aber überhaupt nicht anspricht. Der Referent bot an diesem Abend den Teilnehmern erlebnishaft Selbsterfahrungsmöglichkeiten. So sollten die Anwesenden mit Hilfe eines Spiegels einen Stern nachfahren, was kaum einer sinnvoll schaffte. Das "Spiegeln" spielt überhaupt eine große Rolle in Hausers Theorien. Das Verhalten des Gegenübers zu spiegeln, meinte der Referent, würde dabei helfen, den anderen abzuholen, wo er sich gerade befindet.
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Vor allem muss die Lehrperson den Unterschied bei den Lerntypen kennen, um erfolgreich zu sein. Er fasste die Lerntypen, entsprechend der fünf Sinne, in Gruppen zusammen, wobei er nur drei Überbegriffe benutzte, weil er den Geruchs- und den Geschmackssinn bei den Gefühlstypen (kinästhetischer Lerntyp) subsumierte. Die Mehrheit der Menschen, ca 50%, vermutet Hauser bei den visuellen Typen. Den auditiven und den gefühlsorientierten Typen taxiert er mit jeweils 25 %. Alle Anwesenden erhielten einen Fragebogen, mit dessen Hilfe man ermitteln konnte, welcher Lerntyp man selber ist.
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Was den kinästhetischen (Gefühlsmensch) Typen angenehm und willkommen erscheint, ist den visuellen Typen ein Greuel. Ein visueller Typ empfindet es als distanzlos und extrem unangenehm, wenn man ihm länger als fünf Sekunden in die Augen schaut und auch körperliche Berührung genehmigt er nur in absoluter Vertrautheit, während der kinästhetische Typ den intensiven Augenkontakt genießt, als "Angenommen-Sein" bzw. Zuwendung begreift und auch die körperliche Nähe bis hin zur Berührung sucht. Ihm zu gebieten, dass er stillsitzen soll kommt einem Lernverbot gleich. Denn dies kostet ihm alle Kraft, so dass fürs Lernen nichts mehr bleibt. Im Umgang mit dem auditiven Typen sollte man vor allem eines mitbringen: Zeit zum Zuhören. Und bevor man selber etwas sagt, meinte der Referent ironisch, sollte man noch leise bis drei zählen, denn vielleicht ist der auditive Typ ja noch gar nicht fertig mit dem Reden und hat nur kurz Luft geholt um seinen Vortrag fortzusetzen.
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Organisiert hatte die Veranstaltung der Elternbeirat unter Federführung der stellv. Vorsitzenden Evi Ferstl, die in der Volkshochschule einen Lehrgang beim Referenten abgeleistet hatte. Rund 90 Eltern waren trotz schlechten Wetters (Glatteis) der Einladung gefolgt. Rund 150 Eltern hatten sich angemeldet. vgl. Test 9. Klasse vgl. NLP Begriff vgl. Exzerpt Wikipedia vgl. Glossar ²) NLP ist in der Psychologie nicht unumstritten
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Ein Test von anderer Seite
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