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Zur Ergebnisveröffentlichung Jahrgangsstufentests 2006/Orientierungsarbeiten 2005/2006 schreibt das Kultusministerium: "Mit Beschluss vom 20. Juli 2005 (LT-Drs. 15/3896) hat der Bayerische Landtag die Staatsregierung dazu aufgefordert, ab dem Schuljahr 2005/2006 die jeweils 10 % besten Grund- und Hauptschulen sowie die jeweils 25 % besten Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen bei den Orientierungsarbeiten bzw. Jahrgangsstufentests nach Fächern getrennt im Internet zu veröffentlichen.
Gemäß diesem Beschluss werden im Folgenden die Ergebnisse der Jahrgangsstufentests veröffentlicht, die im September 2006 an den bayerischen Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen durchgeführt wurden. Die Orientierungsarbeiten an den Grundschulen fanden im Mai und Juni 2006 statt.
Für jede Schulart, jedes Fach und jede getestete Jahrgangsstufe werden in alphabetischer Reihenfolge der Schulorte die Schulen genannt, die die besten Ergebnisse erzielten. Dabei wird bei den Hauptschulen ab Jahrgangsstufe 7 zwischen Regelklassen und Mittlere-Reife-Zug unterschieden, bei den Realschulen in Mathematik (Jahrgangsstufe 8) nach Wahlpflichtfächergruppen.
Die Zahl der genannten Schulen kann in einzelnen Fällen etwas mehr als 10 % bzw. 25 % der teilnehmenden Schulen betragen, wenn nämlich mehrere Schulen identische Ergebnisse erreicht haben.
Bei der Beurteilung der Qualität von Schulen dürfen die Testergebnisse jedoch als Kriterium nicht verabsolutiert werden. Sie sind ein Aspekt unter mehreren. Daneben gilt es zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse natürlich auch von der Zusammensetzung der jeweiligen Schülerschaft beeinflusst werden und nicht nur von der Qualität des Unterrichts, der an einer Schule gehalten wird.
Die Qualitätsagentur am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) wurde damit beauftragt, ein praktikables Instrument zur Berücksichtigung unterschiedlicher Standortbedingungen bei den Ergebnissen der landesweiten Vergleichsarbeiten (Sozialindex) zu entwickeln."
Zum Thema "Sozialindex" können wir feststellen, dass nach der länderübergreifenden StEG-Studie (PISA für Ganztagsschulen), in der die VS Deining ebenfalls extern "gemessen" wurde, ein Maßstab für den "Sozialindex" bereits evaluiert wird. Demnach liegt der "sozioökonomische" Hintergrund unserer Schüler unter dem der in StEG gemessenen Vergleichsschulen. Eher darf man vermuten, dass die ländliche Hauptschule den Schülern bessere Bedingungen ermöglicht, als städtische Hauptschulen. Alle Reformvorschläge zur Hauptschule mit den stets implementierten Forderungen zur Mehrzügigkeit wirken hier hier gefährdend. Auch die Frage, ob in Deining durch "restriktive Übertrittshürden" für ein "leistungsfähigeres" Schülerklientel "gesorgt" wird, kann geklärt werden. Die Übertrittsquote mit rund 65% nach der 4. Klasse im vergangenen Jahr lag deutlich über dem Schnitt im Schulamtsbereich und über dem Schnitt in der Oberpfalz. Könnte noch der Einwand vorgetragen werden, dass Deining bis zur 8. Klasse die M-Schüler noch hat. Jedoch ist das in der 6. Jahrgangsstufe in allen Hauptschulen der Fall und auch hier liegen unsere Schüler bei sehr gut.
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