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Gespräch zur Sanierung |
Ein weiteres Gespräch zur Sanierung des Schulhauses fand am Freitag, 10.02.06, im Rathaus statt. Rektor Lang und Konrektor Sippl trugen vor, was Gespräche in der Schule im Laufe der vergangenen Woche ergeben haben. Bürgermeister Alois Scherer wird nun mit dem Architekten Theo Nutz sprechen und erste Entwürfe erarbeiten lassen. Vorher hatte der Bürgermeister mit dem Konrektor Schulbusorganisation besprochen.
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Die Schulleitung machte deutlich, dass die Schulbaurichtlinien bei den Größen für die Klassenzimmer von Maßen ausgehen, die für beengte Verhältnisse sorgen und selbst für Miniklassen jegliche Klassenzimmer- gestaltung unmöglich erscheinen lassen. Konrektor Sippl hatte in diesem Zusammenhang recherchiert und erfahren, dass der Sachaufwandsträger einer Nachbarschule die Flächen freiwillig, also auf eigene Kosten, deutlich erhöht hat. In einer anderen Nachbarschule, die sich an die Vorgaben hielt, würden Schüler und Lehrer lieber in die alten Klassenzimmer einziehen und die neu geschaffenen Räume "großzügig" den anderen überlassen. Allerdings sind einige Klassenzimmer unseres Hauses aus den frühen 70er Jahren tatsächlich etwas zu groß. Hier sind clevere Lösungen gefragt, so dass Abtrennungen zu pädagogisch nutzbaren und attraktiven Plätzen werden können.
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Zur Architektur hat die Schulleitung vor allem die Bitte, dass künftig angenehmes Tageslicht die Gänge durchflutet und der unangenehmen direkten Sonneneinstrahlung in die Räume auf der Südseite entschieden begegnet wird. Die einheitliche Fassade der Südseite verträgt auch architektonisch eine Auflockerung. Eine besondere Kunst wird auch darin bestehen, den bisher sehr kalten Räumen im Mittelbau die entsprechenden Lichtverhältnisse, vielleicht sogar ein paar sonnenbeschienene Plätze zu verleihen.
Ängste der Schulleitung, dass während und nach der Sanierung der Lernwerkstattgedanke der Schule zerstört werden könnte, teilte der Bürgermeister nicht. Dass der Bürgermeister und der Architekt die Beseitigung der Toiletten im Zentrum des Schulhauses bereits ins Auge gefasst hatten, begrüßen alle Mitarbeiter in der Schule sehr. Wie überhaupt die Lehrer-WC in den Bereich des Lehrerzimmers, der Lehrerbücherei, der verschiedenen Sprechzimmer und Arbeitsräume gehören.
Beim Raumprogramm selber vertraut die Schule auf die Erfahrungen des Architekten, bittet aber daran zu denken, dass die neuen Räume für den Ganztagsbetrieb nur auf 24 Plätze ausgelegt werden konnten, tatsächlich aber über hundert Schüler auch am Nachmittag die Schule bevölkern. Fachräume, die für die Freizeitgestaltung interessant sind, wären also gut in unmittelbarer Nähe der Ganztagsräume angesiedelt. Wenn man darüber hinaus die Chancen des Ganztagsbetriebes im Hinblick auf Jugendsozialarbeit nutzen möchte, sollte man dies auch bei der Anordnung der Räume beachten. Richtlinien Bay.Bauordnung Landesschülervertretung
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