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Projekt: Wohnen-Wunsch und Wirklichkeit |
1. Tag Die 9. Klasse startete heute das Projekt Wohnen - Wunsch und Wirklichkeit. Im Verlauf der Woche werden die Handlungsschritte bei der Suche und Ausstattung einer Wohnung erarbeitet. Beim Start hatten die Schüler die Wahl zwischen zwischen "Hotel Mama" und "My home is my castle" - sie entscheiden sich zu 100% für ein "eigenes Reich". Nachdem sie die Handlungsschritte erarbeitet hatten und somit auch den Projektablauf, stand der erste Projekttag ganz unter dem Motto "Traumwohnung". In Gruppen entstanden Modelle, von der realistischen Zwei-Zimmerwohnung bis zum Haus mit überdachter Terasse, Party- und Fitnessraum, inklusive Grundausstattung - mal mit mehr mal mit weniger High-Tech. Abschließend präsentierten die Schüler ihre "Träume vom Wohnen" Rektor Heinz Lang, Herrn Schwarz (Computer Schwarz). Frau Obwandner und dem Klassenleiter Herrn Palmer. Morgen geht es weiter mit der Suche nach einem geeigneten Objekt! | |
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2. Tag
Wohnung gesucht!
Es ist gar nicht so leicht sich im Anzeigenteil der Zeitung zurechtzufinden oder im Internet nach einer geeigneten Wohnung am richtigen Ort in der passenden Größe und mit einer bezahlbaren Miete zu finden. Noch spannnender ist es seine Wünsche in einer Anzeige zu formulieren. Die Ergebnisse waren durchaus realistisch und aussagekräftig.
Nun ging es darum sich auf die Wohnungsbesichtigung vorzubereiten - Herr Palmer suchte geeignete Mieter für die Kunstwerkstatt (ehemalige Lehrerwohnung): Was gehört in den Mietvertrag? Was sind Nebenkosten? Wie kann man die Miethöhe vergleichen (Mietspiegel)? Tipps zur Wohnungsbesichtigung waren gefragt
Die Schüler waren schließlich gut informiert und konnten ihre Arbeitsergebnisse in gezielten Fragen einbringen. Schließlich zeigten sich doch zwei der fünf Schülergruppen sehr interessiert. Die anderen begründeten ihre Ablehnung mit fehlendem Komfort, älterem Baujahr und dem Umstand der benachbarten Schule. |
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3. Tag Checkliste für den Einkauf – Was kaufe ich unbedingt neu? Anhand der Funktionsbereiche erarbeiteten die Schüler zunächst die Grundausstattung einer Wohnung vom Badetuch bis zum Staubsauger und stellten eine Einkaufsliste zusammen. Wichtig war zu überlegen, was unbedingt neu eingekauft werden musste. Die Frage gestaltete sich vor allem für die Jungs als sehr, sehr schwierig, bis der Knoten endlich platzte, und ihnen allerhand einfiel, was sie bei einem Auszug von zu Hause auf jeden Fall mitnehmen könnten – musste da eigentlich überhaupt noch etwas eingekauft werden? Die Finanzierungsgruppe hatte in der Zwischenzeit einen Termin bei der örtlichen Raiffeisenbank, es ging darum abzuklären, in welcher Höhe die Einrichtung mit einem Kredit finanzierbar wäre: Ein Alleinstehender mit einem monatlichen Einkommen von 1300,- € und Lebenshaltungskosten von 700,- € würde mit der Anmietung der Wohnung (Miete 600,-€ warm) schon über seine Verhältnisse leben. Dagegen könnte sich ein Pärchen mit doppeltem Einkommen einen Kredit in Höhe von 10.000,- € und höher leisten und hätte diesen bei einer monatlichen Ratenzahlung von 400,- € nach 2 Jahren und 3 Monaten zurückbezahlt. Herzlichen Dank an Herrn Nutz für die sehr kompetente Beratung! Im Anschluss bestätigte der Besuch bei der Sparkasse die fehlende Kreditfähigkeit, vielen Dank auch für dieses Treffen. Inzwischen entstanden Grundrisse von der Wohnung, vor allem in der Küche musste genauestens gemessen werden, es galt an alles zu denken, auch an Wasseranschlüsse und die vorhandenen Steckdosen. Die Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppen verlief sehr selbständig und ohne Probleme. Sehr gut vorbereitet geht es morgen mit (begrenztem) Budget nach Regensburg zum Einkaufen!
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4. Tag Heute ging es mit Bahn und Bus nach Regensburg in die Einrichtungshäuser IKEA und Hiendl. Die Schüler hatten die Aufgabe, sich preislich über noch fehlenden Möbelstücke, sowie diverse Einrichtungsgegenstände zu informieren. Jeder Gruppe stand ein bestimmtes Budget zur Verfügung. Nicht leicht hatten es die Schüler, die mit der Küche betraut waren. Mit rund 2000€ ist es relativ schwierig eine Küche mit allen notwendigen Elektrogeräten zu "kaufen". |
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5. Tag Was konnten wir uns gestern leisten? Wofür haben wir uns entschieden? Wieviel Küche bekommt man für 2500,-€? ... Mit der Erarbeitung von Präsentationen über die gestrigen Einkaufserfahrungen und sowie einer umfangreichen Checkliste zum Umzug endetete das Projekt vorläufig! Eine ausführliche Präsentation vor der Schulleitung und die abschließende Bewertung des Projekts findet erst am kommenden Dienstag statt!
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Lernen und Begreifen
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