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Wohnen - Traum und Wirklichkeit - 1. und 2. Tag

"Wohnen – Traum und Wirklichkeit" ist der Name des einwöchigen Projektes, das die 9. Klasse im Rahmen des AWT- Unterrichtes in dieser Woche durchführt. Beginnend mit der Frage, ob ‚My home is my castle’ oder Hotel Mama zu bevorzugen sei, entwickelten die 9-Klassler in Gruppenarbeit ihre Planung für die nächsten Tage, in der es darum geht, von der Planung Hotel Mama zu verlassen, über die Wohnungssuche, die realistische Erörterung ihrer finanziellen Möglichkeiten, bis hin zur Besichtigung und Einrichtung der Zimmer und der Küche gehen soll. Doch heute durfte noch geträumt werden. Die Fragen, die sich die Kids stellten waren, wie will ich denn leben, wenn ich ausziehe? Will ich alleine wohnen oder lieber zusammen mit anderen in einer WG? Wollen wir/ Will ich ein Haus oder doch lieber eine Wohnung? Und wenn ich könnte, wie ich wollte, wie würde dann mein Traumhaus aussehen? Die Ergebnisse waren alle sehenswert und wohl überlegt – nicht einmal der Teppich im Badezimmer wurde vergessen, geschweige denn der Partykeller mit Milch und Limo im Kühlschrank.

Die nächste Aufgabe war, eine echte Wohnung auszumessen und nach eigenen Vorstellungen zu beplanen. Die Kunstwerkstatt unserer Schule war einmal ein Lehrerwohnhaus - ideal geeignet also für unsere "Musterwohnung".
Heute, am 28.03.2007, ging es an die Wohnungssuche. Beginnend mit den Überlegungen zu Größe, Ausstattung, Preis, sollte darüber hinausgehend ganz konkret auch nach einer Wohnung gesucht werden. Also wurden auf der Suche nach geeigneten Wohnungen verschiedene Zeitungen studiert und das Internet durchstöbert. Dabei warfen sich mehrere Probleme auf: Wie ist so eine Anzeige überhaupt zu lesen?
Was bedeutet Zuschriften unter Chiffre-Nummer und wie antwortet man auf so was?
Wie formuliere ich selber ein WohnungsGEsuch?
Wie kann man die angebotenen Wohnungen vergleichen?
Als diese Klippen glücklich umschifft waren, konnte es an die reale Wohnungsbesichtigung gehen. Besichtigt wurde, unter Berücksichtigung der erarbeiteten Kriterien, die Kunstwerkstatt, die als Chiffre- Anzeige zur „Vermietung“ stand. Doch schon türmten sich die nächsten Probleme auf. Wie verhält man sich dem potentiellen Vermieter gegenüber, welche Dinge muss ich mir konkret anschauen, nach welchen Sachen fragen? Auch dieser Programmpunkt wurde glücklich beendet und am Schluss stand eine Zusammenschau der geleisteten Arbeit, deren Schlussstein die Entscheidung für oder wider die besichtigte Wohnung war.

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