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Präsentation der Ergebnisse in München |
Am Montag, 3.04.06, also knapp ein Jahr nach der ersten Erhebungswelle zur StEG-Studie, wurden in München durch das Deutsche Jugend Institut die Ergebnisse zur länderübergreifenden Erhebung in Ganztagsschulen präsentiert.
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Zum besseren Verständnis könnte man die StEG-Studie auch als "PISA für Ganztagsschulen" bezeichnen. Zwanzig Schulen in Bayern mit Ganztagsbetrieb waren gebeten worden, sich an einer Langzeitstudie zur Wirkung von Ganztagsschule auf Schüler, Eltern, Betreuer und Lehrer zu beteiligen. Fünfzehn blieben schließlich im Verfahren. Im Mai 2005 war eine Mitarbeiterin des durchführenden Instituts an unserer Schule und hat beim Ausfüllen der Fragebögen beraten. Ein knappes Jahr später, also im April 2006 erhielten die Schulen ihre Ergebnisse online. Zum Verständnis der Auswertung wurden die Beteiligten nach München eingeladen. RD Krück und sein Mitarbeiter im KM, Thomas Häns (er hat uns im Juni 2005 besucht), begleiteten die Veranstaltung. Die Befragung war vertraulich und die Schulergebnisse stehen auch nur der Schule - also nicht etwa dem KM - zur Verfügung. An drei Beispielen aus unserer Schule soll hier die Methodik der Studie vorgestellt werden; die drei Beispielaussagen unterliegen sicher nicht der Geheimhaltungspflicht und müssen deshalb nicht geheim gehalten werden.
Beispiel: Statistische Auswertung
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Der sozioökonomische Hintergrund der Schülerinnen und Schüler spielt bekannterweise eine große Rolle für den schulischen Alltag. Um die Ergebnisse der einzelnen Rückmeldebereiche interpretieren zu können, ist es also wichtig, zu wissen, ob sich die eigene Schülerschaft hinsichtlich des sozioökonomischen Hintergrundes von den Vergleichsschulen unterscheidet.
Der sozioökonomische Status der Familien der an der StEG-Erhebung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist anhand des so genannten HISEI (Highest International Socio-Economic Index of Occupational Status; deutsch: internationaler sozioökonomischer Index des Beschäftigungsstatus) ermittelt worden. In der nationalen und internationalen Bildungsberichterstattung hat sich die Verwendung dieses Maßes als besonders valides Instrument zur Einschätzung der sozioökonomischen Situation einer Familie erwiesen.
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Dabei wurden die Eltern und Schüler nach der Berufsbezeichnung beider Elternteile gefragt. Diesen Angaben wurde dann getrennt für Vater und Mutter anhand einer Codeliste ein bestimmter Berufsprestigewert (Punktwert) zugeordnet. Der Wert bewegt sich zwischen 16 und 90 Punkten. Je höher dieser Wert, desto höher der sozioökonomische Status. Für die Bewertung des sozioökonomischen Hintergrundes der Familien wird dann der jeweils höchste erreichte Wert – entweder der des Vaters oder der der Mutter - herangezogen.
Der Abbildung (Abb 1) kann man entnehmen, dass der durchschnittliche sozioökonomische Status der Schülerinnen und Schüler unserer Schule unter dem durchschnittlichen Niveau der Schulen aus der Vergleichsgruppe liegt. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Durchschnitt sozioökonomisch schlechter gestellt sind als die Schülerinnen und Schüler der Vergleichsschulen. Die nächste Erfassung (Abb 2) macht Aussagen, dass Schüler an unserer Schule deutlich weniger eine Klasse wiederholen müssen.
Beispiel: Auswertung der Befragung
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| Abb 2 |
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Mit_diesem Beispiel (Abb 3) kann gezeigt werden, wie die Aussagen der Befragten ausgewertet wurden. (Hier: Punkt: Prozessquailität -> Unterpunkt:Qualität der Schule -> Unterpunkt: Innovationsbereitschaft der Lehrkräfte).
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Übersicht: Unsere Veröffentlichtungen zur Evaluation |
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StEG-Studie
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