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Grundschule und Mittelschule Deining

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Viren machen vor Schulhäusern nicht halt

Viren machen vor Schulhäusern nicht halt. In Deining lief der Betrieb gerade noch so um. Einige Kollegen kamen krank zum Unterricht. Sie wurden durch die Schulleitung dafür nicht gelobt und nicht getadelt. Beides ist falsch. Der Schulleiter sollte "aus menschlicher Überlegung" solche Kolleg(inn)en für ihr solidarisches Denken loben. Sichern sie doch den laufenden Betrieb und entlasten sie doch die anderen Kollegen von zusätzlicher Arbeit und Stress.

Aus "rechtlicher Sicht" sollte er solche Kollege(inn)n tadeln. Was wäre denn, wenn ein "schwer angeschlagener" Lehrer etwa während der Pausenaufsicht oder im Sportunterricht nicht angemessen schnell reagiert und deshalb ein Kind bleibenden gesundheitlichen Schaden nimmt? Selbst wenn die Eltern des betroffenen Kindes damit leben könnten und nichts unternähmen, die Versicherungen würden mit ihren Anwälten von sich aus aktiv. Lehrkraft und Schulleitung hätten große Probleme.

Ein weiteres Beispiel (nicht ohne Ironie) für die Mitmenschen, die gerne behaupten, dass in der freien Wirtschaft andere Maßstäbe gelten: Was wäre denn, wenn ein "schwer angeschlagener" Mitarbeiter etwa während der Planungsarbeit am Computer nicht angemessen kalkuliert und deshalb ein Millionenprojekt in den Sand gesetzt wird. Selbst wenn der Projektleiter damit leben könnte und nichts unternähme, die Aktionäre und die Kunden würden mit ihren Anwälten von sich aus aktiv. Mitarbeiter und Projektleiter hätten große Probleme.

Und damit zu beiden Beispielen kein Zweifel aufkommt: Wir in Deining glauben immer noch, dass es weniger schlimm ist, wenn Millionen in den Sand gesetzt werden, als wenn Kinder an Gesundheit oder Leben gefährdet werden.

Heinz Lang, R
pressetext kranke Lehrer
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