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Liebe Eltern,
gerade in diesen Februar-Tagen sind wieder viele Schüler erkrankt. Nicht selten erscheinen kranke Kinder zum Unterricht. Wir können darin keinen Vorteil für Ihr Kind erkennen. Wer krank ist, soll sich auskurieren! Gesundheit ist mit das Wichtigste im Leben! Wir bitten dabei um ihren rechtzeitigen Anruf bei der Schule (vor 8.00 Uhr), damit wir die Klassenlehrkraft informieren können und kein Rückruf durch uns bei Ihnen erfolgen muss. Schließlich gibt es auch noch andere Gefahren für Ihr Kind, die wir nicht übersehen wollen.
Aber auch Lehrer bleiben von Krankheit nicht verschont. So kommt es zwangsläufig zu Vertretungsstunden, Unterrichtsverlegungen, aber auch Unterrichtsausfällen. Grundsätzlich können Sie in Deining durch die zuverlässige Ganztagsbetreuung darauf vertrauen, dass Ihr Kind nicht vorzeitig von der Schule heim geht. Bisher haben wir aber Schülern, die uns versichern, dass sie gegebenenfalls nicht alleine daheim wären, gestattet, bei Unterrichtsausfall an den Randstunden nach Hause zu gehen. Wenn Sie das für Ihr Kind nicht wünschen, bitten wir Sie um Mitteilung.
Die Schulleitung ist bemüht, anfallende Vertretungsfälle unter pädagogischen Gesichtspunkten zu organisieren und - an Kindeswohl denkend - täglich die gerade erforderlichen Entscheidungen zu treffen. Vertretungspläne werden wir aber auch künftig nicht veröffentlichen, weil sie eine Planungssicherheit vorspiegeln, die nicht gewährleistet ist. Schon morgen kann der eingeplante Vertretungslehrer selber krank oder eine weitere Klasse verwaist sein und unsere Mitteilung wäre falsch.
Und - eine erkrankte Lehrkraft muss sich für ihre Krankheit nicht rechtfertigen. Für Schüler und Lehrer gilt ohnehin gleichermaßen, dass ab dem 3. Tag eine ärztliche Bestätigung (Krankschreibung) vorzulegen ist. (Es kam auch schon vor, dass wir einem Schüler die Vorgabe machten, jeden Fehltag mit einem Arztbesuch zu verbinden.) Außerdem kann und muss eine erkrankte Lehrkraft darauf bauen, dass das staatliche Schulsystem die Probleme zum Unterricht abfängt. Dafür ist die Schulleitung zuständig. Die Lehrkraft muss sich also nicht im Krankenstand um den geordneten Unterricht in ihrer Klasse sorgen. Stoffverteilungspläne und Lehrplan sind in den Deininger Parallelklassen-Teams ohnehin abgestimmt, so dass Sie darauf vertrauen können, dass der Lernfortschritt Ihres Kindes keine bleibenden Nachteile erfährt, auch nicht bei längerfristigen Erkrankungen der Lehrkraft.
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