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AWT 8a
1. Betriebspraxiswoche
Die erste Betriebspraxiswoche ist nun vorbei. Ich habe viele lachende und zufriedene (glückliche?) Gesichter gesehen, was mich sehr gefreut hat. Viele scheinen das "Kontrastprogramm" zur Schule richtig genießen zu können. Es wäre schön, wenn ihr auf dem Weg der Praktika einen Ausbildungsplatz eures Wunschberufes bekommen könntet. Wie ist es euch aber nun wirklich ergangen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr nette Arbeitskollegen gehabt? War euch langweilig? Habt ihr euch überanstrengt? Haben sich eure Einstellungen (gegenüber der Schule) verändert? Könnt ihr euch vorstellen in dem Beruf zu arbeiten? ... ? Viele Fragen tun sich auf; eure Meinung ist gefragt! Hier einige Eindrücke! |
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Bieber, Sebastian (Autohaus, Deining):
>>... . Ich fand die Woche sehr lehrreich. Ab und zu war es zwar ein bisschen langweilig, weil man ja nicht immer etwas zu tun hatte, aber das war nie lange. Besonders hat mir das Abmontieren der Reifen mit dem Schlagbohrer, die Kontrollen am Wagen (Öl, Kühlwasser u.s.w.) Spaß gemacht. Das Auswuchten der Reifen war ein bisschen kompliziert, aber nach einigen Versuchen ging es dann doch wie „geschmiert“. Einmal durfte ich sogar zum Abschleppen mitfahren. Das war ziemlich aufregend. ... .<<
Häring Thomas (Autohaus, Deining):
>>Ich fand das Praktikum sehr interessant, wenn ich auch manche Dinge, wie Autowaschen, nicht so aufregend fand. Mir ist aber durchaus bewusst, dass solche Dinge einfach dazugehören.
Gleich am ersten Tag "durfte" ich einen Unfallwagen aussaugen. Diese Tätigkeit waren mit unangenehmen Gedanken und Fragen verbunden. Es dauerte bis zur Mittagspause bis sich meine "Gedankenkreise auflösten". ... . Der darauf folgende Getriebeausbau half mir dabei. Das war sehr interessant, da neu. Genauso wie Reifen auswuchten, Öl wechseln, ... . Leider war der erhofften Abschleppeinsatz während des Praktikums nicht möglich.
Das Praktikum hat mir gut gefallen, weil ich die Arbeit sehr lehrreich und auch aufregend fand. Ich könnte mir durchaus vorstellen später aus Kfz. Mechatroniker zu arbeiten!<<
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Tresch, Tina (Friseur, Neumarkt):
>>… . Für mich war das lange Stehen ganz ungewohnt und anstrengend. Die Pausen habe ich am Anfang wirklich zur Erholung gebraucht. Schade war, dass ich nur wenige Sachen selbst machen durfte, sondern hauptsächlich beobachtet habe. … . Die beobachteten Arbeitsabläufe haben mich dennoch darin bestärkt mir vorzustellen später in diesem Beruf eine Ausbildung zu machen. Der Beruf ist nämlich sehr vielseitig und man hat mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun.
Besonders spannend war mein erster Tag; da hat es nämlich im Friseurzimmer gebrannt und ich konnte gleich sehen, wie man sich in Notfallsituationen verhält und wieviel Dreck ein Feuerlöscher macht.<< |
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Kunstmann, Nadine (Blumenladen, Deining):
>> ... . Natürlich stand jeden Tag Blumen gießen auf dem Programm, auch wenn es manchmal ziemlich kalt war. Daneben durfte ich aber auch Kunden bedienen (Ware einpacken) und kleine Beratungsgespräche führen (wo finde ich denn Blume ... ?). Es hat mir sehr gefallen praktisch zu arbeiten. Natürlich machte ich auch einige Beobachtungen. Zum Beispiel wie die Chefin einen Blumenstrauß gebunden hat. Aufregend war es für mich danach genau die Arbeiten einer Floristin selbst zu machen, wie z.B. Blumengestecke und Sträuße mit eigenen Ideen anzufertigen. ... . Es war eine schöne Woche und ich habe viel über den Beruf des Floristen gelernt. ... << |
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Graf, Stefan (Autohaus, Pilsach):
>> ... . Jeden Tag durfte ich eine ganze Reihe von Tätigkeiten ausführen, wie: den Druck der Reifen überprüfen, diese mit dem Schlagschrauber an der Felge befestigen, die Profiltiefe messen, Frostschutzmittel auffüllen, Öl wechseln und die Autos auf weitere auffällige Schäden überprüfen (z.B. Kratzer oder Dellen). Besonders spannend fand ich die Probefahrt mit einem Porsche. ... . Das Praktikum war für mich sehr interessant und lehrreich, da ich selbständig arbeiten durfte und immer was zu tun hatte.
Durch das Praktikum konnte ich einen guten Einblick in den Beruf des Kfz Mechatronikers erhalten. Ich kann mir sehr gut vorstellen hier eine Lehre zu machen. ... << |
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Anita, Lang (Frisör, Deining):
>> Jeden Tag durfte ich ähnliche Aufgaben erledigen wie z.B Farbbecher und Pinsel auswaschen oder den Boden zusammenkehren. Ich beobachtete wie man die Haare färbt oder wie man sie richtig wäscht. Sehr gefallen hat mir das ich auch alleine Haare waschen und sogar Haarfarbe mischen durfte. Weitere praktische Erfahrungen durfte ich an einem Puppenkopf sammeln. Hier waren die Lockenwickler eine richtige Herausforderung.
Abschließend kann ich sagen, dass mir das Praktikum sehr gut gefallen hat, da ich einen praxisbezogenen Einblick in den Beruf Frisör bekommen habe.
Das Handwerk eines Frisörs und der Umgang mit Menschen haben mir zugesagt. Ich kann mir eine Berufsausbildung als Frisör sehr gut vorstellen. << |
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Brodezky, Roman (Betrieb, Neumarkt):
>> Meiner Meinung nach hat mir das Praktikum sehr viel gebracht. Ich hab gelernt mit verschiedenen Werkzeugen bzw. Maschinen zu arbeiten. Das hat auch meist Spaß gemacht. Ich hatte immer was zu tun, es wurde nie langweilig. Das Fräsen hat fand ich sehr interessant. Am Anfang war es etwas kompliziert, aber nach einiger Übung und der Hilfe von einem Areitskollegen ging es eigentlich sehr gut. Das Metallpressen mit der Handspindelpresse hat mir auch sehr gefallen, aber nach einiger Zeit war es ganz schön anstrengend. Das lange Stehen war dafür verantwortlich. Aber nach ein paar Tagen hat man sich daran gewöhnt. ... << |
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Dennis, Piernikarczyk (Bauunternehmen, Deining):
>> Ich habe mir meinen ersten Praktikumplatz in einem Maurerbetrieb ausgesucht, weil in meiner Familie schon seit Generationen die Männer in diesem Beruf tätig sind. ...
Dennoch wollte ich meine eigenen Erfahrungen machen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. ... Trotz der langen Arbeitszeiten und dem weiten Weg zur Arbeitsstelle
bin ich gerne jeden Tag früh aufgestanden ... . Die schwere körperliche Arbeit, machte mich müde und an Händen und Füßen hatte ich Druckblasen. Ich musste schwer tragen und viel schaufeln, aber es machte Spaß und ich war zufrieden, als ich die mir anvertraute Arbeit geschafft hatte.
Die Woche im Praktikum hat mir sehr gefallen, weil die Mitarbeiter mich nett aufgenommen haben und meine Fragen geduldig beantworteten. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich diesen Beruf später ausüben werde! <<
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Graf, Florian (Schreinerei, Deining):
[Man beachte die Schreinerhose!]
>> ... Zunächst war es für mich interessant mitzuerleben, wie ein Betrieb, der auf Baustellen fährt organisiert ist. Jeden Morgen gab es eine kurze Besprechung, bei der "klar gemacht" wurde, welche Arbeiten anstehen. Auf diese Weise kannte sich jeder aus und musste nicht dauernd nachfragen. Schön war, dass ich vom ersten Tag an mit auf Baustellen fahren durfte. ... . Dort hat man mir gezeigt, wie verschiedenen Maschinen (Werkzeuge) funktionieren und für welchen Zweck sie eingesetzt werden.
Das frühe Aufstehen war für mich gewöhnungsbedürftig. ... . Die Zusammenarbeiten mit den Mitarbeitern der Firma hat sehr viel Spaß gemacht - ein tolles Team.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich ein weiteres Praktikum in diesem Beruf mache, denn gerne würde ich noch mehr über diesen erfahren.<< |
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>Jeden Tag durfte ich mit den Erzieherinnen auf die Kinder aufpassen, mich mit ihnen unterhalten oder etwas mit ihnen zusammen basteln. So hatte ich immer etwas zu tun und mir war nie langweilig. In dieser Woche durfte ich auch Osternester basteln und danach für die Kinder verstecken - eine herzerfrischende Sache. Dieses Praktikum hat mir sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen in diesem Bereich zu arbeiten.<
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>Bei meinem Praktikum in der Apotheke hat es mir gut gefallen und die Arbeit war sehr interessant. Dort habe ich viel über eine Pharmazeutisch - kaufmännische Angestellte erfahren. Was mich am meisten begeistert hat, war das Mischen von Cremes und Salben. Verwaltungstätigkeiten wie das Einscannen von Medikamenten waren auch neu für mich. Wirklich beeindruckend, welche Verwaltungstätigkeiten notwendig sind, um den einwandfreien Betrieb einer Apotheke zu gewährleisten. An das lange Stehen während der Arbeit musste mich erst gewöhnen; meine Beine schmerzten die ersten Tage. Der Beruf, den ich kennen gelernt habe ist derjenigen, die ich gerne ausüben würde.<
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2. Betriebspraxiswoche
Wieder habe ich meist zufriedene Gesichter gesehen. Die Osterferien hatten alle gut "überstanden" und viele wollten die neuen Herausforderungen ihrer zweiten Betriebspraxiswoche angehen. Einige haben es verstanden in der zweiten Woche Berufe zu wählen, die in eine "andere Richtung gehen" und konnten im Rückblick zum ersten Praktikum schon bessere Aussagen zum angestrebten Wunschberuf treffen. Auch für die zweite Woche interessieren mich eure Erfahrungen, die hier dargestellt werden sollen. |
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>In dieser Praktikumswoche durfte ich nicht nur die Regale sauber machen, die Haare zusammenkehren ... sondern auch einem Kunden die Haare färben und föhnen. Gewöhnungsbedürftig fand ich das lange Stehen. Das Praktikum hat mir Spaß gemacht. Ich kann mir nun gut vorstellen als Friseurin zu arbeiten. ...<
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3. Betriebspraxiswoche
Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen. Direkt von den Pfingstferien in die 3. Betriebspraxiswoche. Bei meinen Besuchen in dieser Woche ist mir wieder aufgefallen, dass ein großer Teil - wenn auch mit Widerwillen - eine neue Berufsrichtung ausprobiert hat. Einige sehen, dass es neben ihrem Traumberuf noch andere gibt, andere fühlen sich mit ihrer Meinung zum Wunschberuf bestätigt. Toll, welche Erfahrungen da gemacht werden.
Was habt ihr erlebt, wie welche Gedanken habt ihr? Freue mich auf eure Kommentare! Ach ja; wenn ich keinen Kommentar bekomme, stelle ich auch kein Bild mehr in´s Netz! |
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>Mir hat diese Woche sehr gut gefallen, besonders gut war, dass ich mit verschiedenen Maschinen arbeiten durfte und auf mehreren Baustellen war, so konnte ich mir über die verschiedenen Tätigkeiten eines Maurers Gedanken machen. Die Kollegen waren sehr nett und mich sofort mit einbezogen (Brotzeit, Tätigkeitsgespräche). Ich musste sehr viel körperliche Arbeit verrichten, das hat mir Spaß gemacht. Aus körperlicher Sicht hat man es als Maurer sehr viel schwerer als ein Schüler. Dennoch kann ich mir sehr gut vorstellen in meinem späteren Berufsleben in diesem oder einem ähnlichen Bereich zu arbeiten. Eine Ausbildung ist im Betrieb möglich.< |
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>Also ich fand die 3. Praktikumswoche bei "meiner" Schreinerei sehr interresant und lehrreich. Ich hab gelernt mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten. Kreissäge, Hobel und Besen ;-) kann ich jetzt bedienen. Das Arbeiten auf der Baustelle war auch ganz gut. Dort hab ich insbesondere gesehen wie man Türen, Fensterramen und deren Fenster einbaut. Nach einer Einlernphase durfte ich auch selbstständig arbeiten. Die Arbeitskollegen waren immer verständnisvoll und sehr nett. Sie wussten, dass sie miteinander schneller arbeiten konnten; es war ein sehr gutes Team. Rückblickend hat das Praktikum sehr gut gefallen; kann mit vorstellen in dem Beruf zu arbeiten.< |
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