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AG Übertritt abgeschlossen

Die AG Übertritt, eine Fördermaßnahme für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen, wurde abgeschlossen. Die Übetrittsquote werden wir hier veröffentlichen, wenn die Fakten bekannt sind.
Was will die AG am Nachmittag?

Ein paar wesentliche Gründe haben bei uns zur Einrichtung dieser AG geführt. Viele Eltern wissen nicht, welche Schullaufbahn für ihr Kind die richtige ist. Die Kinder selbst sind in diesem Alter meist ohnehin überfordert, die Tragweite solcher Entscheidungen abzuschätzen. Lehrkräften, nicht nur in Deining, wird aber von Eltern, deren Kinder die entsprechenden Noten nicht haben, gerne unterstellt, sie würden zum Übertritt befähigte Schüler durch ungerechte oder unnötig schwere Proben von höherer Schulbildung abhalten wollen. Mit der AG Übertritt soll Kindern und Eltern also ein weiteres Selbsteinschätzungsinstrument zur Verfügung gestellt werden. Frau Michael-Steindl war viele Jahre für Probeunterricht an weiterführenden Schulen tätig. Sie verfügt also über gute Erfahrungen zum bayerischen Anforderungsniveau. In der AG Übertritt am Nachmittag können Kinder, auch wenn sie die Noten drei oder vier erreicht haben, selber testen, ob sie die Aufgaben gut lösen können oder auch hier ihre Schwierigkeiten haben und besser eine andere Schullaufbahn einschlagen.
Anmeldeformular für die AG Übertritt
Anmeldeformular für die AG Übertritt "Sprache"
Fazit:

Das Ziel der Übertritts-AG den Eltern und Schülern eine kompetente Entscheidung zum Übertritt mit an die Hand zu geben wurde gut erreicht. So manches Kind hat im Laufe der zusätzlichen freiwilligen Nachmittage erfahren, dass viele Problemstellungen des Mathematikunterrichts am Anfang leicht erschienen, sich aber oft als ziemlich knifflig und sehr anspruchsvoll erwiesen. Diese Schüler haben nach geraumer Zeit –sicher zusammen mit ihren Eltern – ihre Entscheidung, an eine weiterführende Schule zu wechseln, noch einmal gründlich überdacht.

Viele Schüler sehen sich aber jetzt in ihrem Wunsch bestätigt, einen Übertritt zu wagen, haben sie doch einen kleinen Einblick in vermehrtes abstraktes Denken und Arbeiten erhalten und Aufgabenstellung dieser Art souverän bewältigt.

Für die meisten Kinder stellte dieser Kurs eine Herausforderung dar und war in keinster Weise eine Belastung. Diejenigen, die von Anfang an überfordert waren, merkten dies schon bald und verabschiedeten sich nach Absprache mit ihren Eltern auch nach geraumer Zeit von diesem Zusatzangebot. Wer bis zum Schluss dabeiblieb, wollte dies von sich aus und ließ sich nicht von Klassenkameraden beeinflussen.

Lediglich zwei SchülerInnen hatten in den letzten Wochen Durchhalteprobleme. Probleme, die auch mit Verantwortung für eine Sache bzw. mit Selbstdisziplin und letztendlich mit Ehrgeiz zu umschreiben sind. Es geht such darum, etwas zu Ende zu bringen, das man angefangen hat, auch wenns nicht immer Spaß macht! Dieser Grundsatz sollte aber für alle Schüler gelten, egal ob sie an eine weiterführende Schule wechseln wollen oder in der Volksschule ihre schulische Zukunft bestreiten.

AG Übertritt im Schuljahr 2005/06 – Schlussbericht

 
Beginn Anfang Oktober 2005: Klasse 4a 18 Sch, Klasse 4b 14 Sch                              Gesamtzahl          32 Sch
Eine Woche später kommen zwei Sch aus Kl. 4b dazu                                              Gesamtzahl          34 Sch
Vier Wochen später kommt ein Sch aus der Kl. 4a dazu                                             Gesamtzahl          35 Sch
Nach fünf Wochen: drei Sch aus Kl. 4b verabschieden sich wegen Überforderung.
Nach sechs Wochen geht einweiterer Sch.                                                                Gesamtzahl          31 Sch
(Bis Anfang Januar verbleiben 19 Sch aus Kl.4a und 12 Sch aus Kl.4b)
 
Im Laufe des Januars verabschieden sich zwei Mädchen aus Kl. 4b, sodass ab Februar nur mehr 10 Sch aus Kl. 4b kontinuierlich den Unterricht besuchen.
 
Im Januar gibt es erste Ermüdungserscheinungen bei einigen Sch der Kl. 4a; zwei Mädchen fühlen sich langsam überfordert. Im Februar verlassen zwei Jungen aus gleichem Grund den Kurs.
 
Bis zum Schluss halten 25 Sch durch (15 Sch aus der Kl. 4a, 10 Sch aus der Kl. 4b).
 
 
Am Ende des Kurses wurden die Sch zum Erfolg dieses zusätzlichen Unterrichts befragt.
Ergebnis:
 
  • 7 Sch erklären: Dieser Mathe- Kurs hat mir sehr gut gefallen. Er hat mir viel gebracht im Hinblick auf das Lösen von schwierigen Sachaufgaben. Manchmal bin ich an Grenzen gestoßen. Aber durch mehrmaliges Üben zuhause konnte ich meine Fehler verbessern.
  • 7 Sch geben zu, manch schwere und knifflige Aufgabe nicht gelöst zu haben, dennoch hat auch ihnen der Kurs gut gefallen.
  • 11 Sch geben an beim Lösen vieler Aufgabentypen überhaupt keine oder nur geringe Probleme gehabt zu haben, machen aber keine Aussagen darüber, ob sie gerne und von sich aus diesen Kurs besucht haben.
  • 1 Sch gab ehrlich zu, dass die Sachaufgaben „doof und blöd“ waren und er die Zauberquadrate meistens nicht lösen konnte. Dieser Sch freute sich besonders auf das Ende des Kurse
Einige Fragen zum Übertritt

- Will mein Kind von sich aus in diesen Unterricht?

- Macht es meinem Kind etwas aus, dass es
   nachmittags in die Schule gehen muss/soll?

- Geht mein Kind auch ohne beste(n) Freund(in)
   in diesen Unterricht?

- Werden die zusätzlichen Aufgaben durch
   mein Kind gerne erledigt?

- Gelangt mein Kind mit diesen Problemstellungen
   an seine Grenzen?
- Kann mein Kind jetzt immer noch von Mitschülern
   berichten, die schwächer sind?
- Muss ich als Mutter oder Vater mein Kind
   dazu drängen?

- Muss ich als Mutter oder Vater durch
   Extrabelohnungen motivieren?

- Widmet sich mein Kind aus eigenem
   Interesse dieser Thematik?

(2006-04-28 lg)


Was wir sonst noch durch Evaluation wissen.

Ergebnisbericht über unsere AG Übertritt. 

Mathe-Crash-Kurs
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