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Grundschule und Mittelschule Deining

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Ganztagsschule ist gleich Förderung

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Graphik 1
Graphik 1

Deininger Pädagogen messen dem Ganztagsbetrieb eine sehr hohe Bedeutung zu, vor allem unter dem Aspekt der Förderung. Das ergibt die Auswertung der anonym durchgeführten Befragung zum Qualitätsmanagement der Schule. Dabei fällt auf, dass die Einschätzungen zur Deininger Schulwirklichkeit zu diesem Aspekt von Lehrkräften (Unterricht) und Pädagogen (Betreuung und Freizeit) gleich hoch liegen. Würde man Ziffernnoten vergeben, wäre es die "Note 1-2". Das spricht für ein hohes Maß an "Corporate Identity" zwischen Lehrkräften und Betreuern zu diesem Thema.

Weitere Informationen zum Thema Evaluation

Die Säulen der Graphik 1 zeigen, dass die Schulwirklichkeit von Betreuern und Lehrkräften leicht höher bewertet wird als deren eigene "Idealvorstellung von Schule". Hierzu könnte man sagen, bei positiver Sicht:"mehr als zufriedenstellend" oder aber bei negativer Sicht auch "zuviel des Guten". Dabei kann man jedoch nicht annehmen, dass Lehrkräfte und Betreuer von einem "Zuviel an Förderung" sprechen, was mit der Auswertung einer weiteren Frage abgesichert ist (Graphik 2). Einige Befragte meinten wohl eher, dass das Ganztagsthema insgesamt etwas überbetont wird.
Graphik 2
Graphik 2
Natürlich war das Engagement und unser Zeiteinsatz in den vergangenen eineinhalb Jahren für dieses Thema überdurch- schnittlich hoch, was nicht weiter verwundert, weil man ja alles zum ersten Mal organisieren musste und von nichts eine Ahnung hatte. Deshalb stand die Frage, wie nun dieses oder jenes zu machen wäre, sehr oft im Zusammenhang mit der Ganztagsschule. So konnte beim ein oder anderen auch der Eindruck entstehen, dass das Thema zu viel "Zuwendung" erfährt. Jedoch - Ähnlich verhielt es sich aber auch, als in Deining das Thema "handlungsorientierte Musik und Musikaustattung", das Projekt "20% Praxis", der "Lernwerkstattgedanke" oder andere Neuerungen eingeführt wurden. Bei entscheidenden Veränderungen muss man damit leben, dass nicht alle hellauf begeistert sind - unter diesem Aspekt ist die geringe Abweichung von "ideal zu real" nicht nur unproblematisch, sondern eine Anerkennung wert.  

Graphik 3
Graphik 3
Gleichzeitig wünschen sich aber sowohl die Lehrkräfte als auch die Betreuer übereinstimmend mehr Absprachen, wie die Förderung laufen soll (vgl. Frage 12). Vor allem bei den "überfachlichen Kompetenzen" (Frage 7), wozu übrigens auch die Lesekompetenz der Schüler zählt, sieht man erhöhten Förderbedarf.

Ausgesprochen zufrieden (entprechend der "Ziffernnote 2") zeigt sich das Lehrerkollegium mit dem Stand der "Projektkompe- tenz" (vgl. Graphik 3 - Frage 5). Die Betreuer setzen hier ihre Idealvorstellungen deutlich höher an, bestätigen zwar auch einen "guten 2er", wünschen sich aber "Note 1". Dies ist verständlich, weil sie am Nachmittag, gerade bei Hausaufgaben, stark darauf angewiesen sind, dass "Schüler fähig sind, Arbeitsprozesse zu planen, zu strukturieren und zu überprüfen".

Wichtig für jegliche Förderung ist die Personal- und Sachaus- stattung. Weil das nur sehr bedingt von der inneren Qualität abhängt, wird beim Qualitätsmanagement deshalb nur gefragt, wie man das "Engagement der Schulleitung" dafür einschätzt. Das Deininger Modell, wonach sich die Schule über den Förderverein selber Leute einstellt, gibt es ja nicht so oft, dass ministeriell vorbereitete Fragebögen dies berücksichtigen würden. Die Lehrkräfte vergaben 5,1 Pkt. und die Betreuer 5,0 Pkt., also die "Note 1-2". Ebenso verhält es sich bei der Frage 24 "Organisation von Schulentwicklungsprozessen auf organisatorischer Ebene": Lehrkräfte (5,1 Pkt), Betreuer (5,2 Pkt).
Zur Übersicht "interne Evaluation 2006" QM!

Selbstverständlich beabsichtigen wir nicht, die Selbstevaluation umfangreich zu veröffentlichen. Ein paar gute Gründe sprechen aber dafür, ausgewählte Informationen nicht zuletzt unseren Eltern zukommen zu lassen.

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