„Tutorium 2b3a“
Schüler verstehen häufig irgendetwas besser, wenn sie es nicht nur vom Lehrer, sondern wenn sie es auch von anderen Schülern erklärt bekommen. Schüler, die anderen in gezielter und geplanter Weise beim Lernen helfen, kann man als „Tutoren“ bezeichnen Wie gut solche Tutoren ihre Aufgabe erfüllen, hängt ebenso wie bei anderen Lehrern vom eigenen Wissen und Können und von der jeweiligen Erfahrung ab.
Unser Tutoren-Projekt mit den Klassen 2b und 3a bezieht sich jedoch nicht nur auf die Lernprozesse der 2b-ler, die von den 3a-ler-Tutoren unterrichtet werden, sondern auch auf die Lernprozesse der Tutoren selbst. Es geht hier also um Lernen durch Lehren. Die Schüler dürfen sich nicht nur in der Rolle eines Lehrers sehen, sondern müssen sich zugleich auch als aktive und selbsttätige Lerner wahrnehmen, die ihren eigenen Lernprozess steuern, also selbst Wissen und Können aufarbeiten und vertiefen.
Didaktische Prinzipien
* Lernen durch Lehren, d.h., jemand lernt, indem er sein Wissen und Können an andere weitervermittelt und/oder anderen beim Lernen hilft; * Lernen von Gleichgestellten, d.h. Lernen von Personen, mit denen sich die Lerner vielleicht leichter identifizieren können als mit Lehrern, und mit denen sie in ihrer eigenen Sprache kommunizieren können * Peerteaching, d.h. gegenseitiges Erklären und Unterstützen, wobei es auch um verstärkte Übernahme von Verantwortung und Persönlichkeitsentwicklung geht.
(vgl.: http://www.ikud.de/handbuch20.htm)
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