Der Blick auf die gelben Säulen (für Deining) in der Notenskala von 1 bis 6 macht doch recht anschaulich, dass es sich lohnt, wenn man Schwache so weit fördert, dass sie über die 5-er Hürde kommen. Das hilft auch den Starken. Wenn die dann noch zusätzliche (M-Kurs) Förderung erhalten, entsteht diese Graphik.
Erfolgreich sind unsere Schüler auch in Englisch und Deutsch, wie die Veröffentlichungen des Kultusministeriums seit Jahren aufzeigen. Mit dieser Graphik lenken wir jedoch den Blick vorerst auf Mathematik in der 8. Klasse. Bei den vom ISB München gestellten Aufgaben erreichen zwischen 20 und 25 Prozent unserer Schüler die Note 1, weit über 60% unserer Schüler die Noten 2 oder 3 und knapp 10% erreichen die Note 4. Die Noten 5 und 6 kommen in Deining nicht vor. Damit haben mehr als 90% der Schüler die Noten 1, 2 oder 3. In Gesprächen mit Lehrkräften der aufnehmenden M-Klassen wird auch stets die Leistungsfähigkeit der Deininger bestätigt und zwar besonders in Mathe, im mündlichen Sprachgebrauch und bei Schlüsselqualifikationen und Teamfähigkeit.
Welche Faktoren könnten die Ergebnisse verzerren?
Bekanntlich gibt es bildungsnahe und bildungsferne Bevölkerungsschichten. Schulen in sozial besser gestellten Wohngegenden schneiden bei Leistungsvergleichen z.B. besser ab. Durch solche Ursachen wird das Deininger Ergebnis beweisbar nicht verzerrt. Die StEG-Studie (2005) ergab vielmehr, dass der sozioökonomische Hintergrund unserer Schüler eher dem Durchschnitt oder leicht darunter entspricht.
Ein richtiges Argument: In Deining sind die leistungsstärkeren Schüler, die einen mittleren Abschluss anstreben (ca. 10%), noch vorhanden, also nicht etwa nach Neumarkt abgegeben. Das hebt den Schnitt. Deshalb begeben wir uns mit nachfolgender Graphik in den Vergleich mit dem bayerischen Gesamtdurchschnitt, also incl. der M-Schüler, spielen damit sozusagen bewusst in einer höheren Liga. Damit ergibt sich die gelbe Kurve für Deining und die blaue Kurve für alle bayerischen Hauptschulen:
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