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Entscheidung zur Umbaumaßnahme |
Aufmerksame Eltern haben auf der Homepage der Gemeinde diesen Bericht gefunden. In der Presse wurde die Nachricht am Donnerstag, 17.01.2008, mitgeteilt.
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Am deutlichsten werden die Änderungen bei der Ansicht vom Pausenhof her sichtbar werden. Der Flachbau über dem Physikraum und dem Schüler-Café wird aufgestockt. Dort, im neuen 1. Stock, kommen das Lehrerzimmer und die Verwaltung hin. Das Schüler-Café im Erdgeschoss wird nach vorne zum Eingang her verlagert und zum Pausenhof hin werden statt Fenstern Türen eingebaut.
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Endgültige Entscheidung über die Erweiterung des Schulgebäudes in Deining
16.01.2008
Nachdem man im vergangenen Jahr nur die Teilaufträge zur Sanierung der Außenhülle des südlichen Gebäudetraktes vergeben hatte, um so die Entscheidung über die Erweiterung des Schulgebäudes wegen der anhaltenden schulpolitischen Diskussionen zur Umstrukturierung der Hauptschulen soweit wie möglich hinauszuzögern, sah man in der letzten Gemeinderatssitzung den Zeitpunkt für eine endgültige Entscheidung gekommen.
Bürgermeister Alois Scherer stellte hierzu dem Gemeinderatsgremium die für die Entscheidung wichtigen Parameter vor:
Einzügige Hauptschulen können weiterhin bestehen bleiben
Zum einen brachte die aktuelle schulpolitische Diskussion Klarheit. Trotz landesweit zurückgehender Geburten und ansteigender Übertrittsquoten auf die Realschule und das Gymnasium ist es erklärtes Ziel der Hauptschulinitiative der Staatsregierung, auch einzügigen Hauptschulen im ländlichen Raum eine Chance zu geben.
Geburtenzahlen ausreichend
Zum anderen zeigen die Geburtenzahlen in Deining (2007 waren es 45), dass die Chancen für den Erhalt der Hauptschule auf lange Sicht sehr gut stehen. Bei einer Übertrittsquote von 60 % ist der Fortbestand gesichert. Die Kinder die 2007 geboren wurden, besuchen in 10 Jahren die Hauptschule; das zum Thema Langfristigkeit.
Behördliche Genehmigungen
Wichtig ist auch, dass auch die Schulbehörde und die Zuschussbehörde bei der Regierung der Oberpfalz die Zukunftschancen der Hauptschule Deining ebenso positiv beurteilen. Ohne diese Grundvoraussetzung hätte es nämlich weder eine schulaufsichtliche Genehmigung noch eine Zuschussbewilligung gegeben.
Abwägung der Vorteile gegen die Risiken
Im weiteren Verlauf zeigte der Bürgermeister die Chancen und Risiken auf:
Die Mehraufwendungen gegenüber einer bloßen Generalsanierung mit Umbau wurden mit rund 300.000 EUR als relativ gering eingestuft. Da das Flachdach auf dem Nordtrakt sowieso durch eine neue Dachkonstruktion ersetzt werden müsste, sind die Kosten hierfür dagegen zu rechnen.
Mit dem als vertretbar dargestellten Mitteleinsatz von 300.000 EUR wird eine reelle Chance auf den Fortbestand der Hauptschule gewahrt. Mit dieser Nettobelastung - nach Abzug der Zuschüsse und Gegenrechnung der "Sowieso-Kosten" - kann die Hauptschule fit gemacht werden für die schulischen Anforderungen der Zukunft. Wird hier gezögert, wäre dies beinahe gleichbedeutend mit Rückzug, da das zum Fortbestand notwendige Raumprogramm (EDV-Raum, Kunst u.a.) nur behelfsmäßig zur Verfügung stünde.
Dass im Gegenzug natürlich niemand eine Garantie für den Fortbestand geben kann, und dass bei einer Nutzungsänderung der Räume vor Ablauf der fünfundzwanzigjährigen Bindungsfrist eine Zuschussrückforderung im Raume steht, kristallisierte sich in der Diskussion klar heraus.
Aber selbst wenn in dem ein oder anderen Jahr wegen zu hoher Übertrittsquoten die notwendigen Klassenstärken nicht mehr erreicht werden sollten, ist ein zeitlich begrenzter Austausch mit den Nachbargemeinden Seubersdorf und Velburg rechtlich möglich und mit den Verantwortlichen dem Grunde nach abgesprochen.
Angesichts der aufgezeigten Fakten sieht der Gemeinderat zwar keine Garantie, aber eine gute Perspektive zum Fortbestand der Hauptschule. Er entschied sich deshalb einstimmig für die Aufstockung und damit für die sich bietende Chance zum langfristigen Erhalt der Hauptschule.
Möglicher Ablauf
Nach der mittlerweile abgeschlossenen Sanierung der Außenhaut des Südtraktes kann in einem zweiten Bauabschnitt, mit dem Ende Juli dieses Jahres begonnen werden soll, die Aufstockung des Nordtrakts und die Überdachung der Aula erfolgen. Der Schulbetrieb soll dann ab Mitte 2009 in den neuen Räumen und in den westlich gelegenen Klasszimmern stattfinden, während der überwiegende Teil des Südtrakts saniert wird. Danach können die sanierten Räume im Südtrakt wieder genutzt werden und die Räume an der Westseite werden saniert. Für 2010 sind noch die Außenanlagen geplant.
Im Haushaltsjahr 2008 sollen rund 800.000 EUR, 2009 etwa 1.000.000 EUR und 2010 der Restbetrag der Gesamtausgaben von rund 3.000.000 EUR investiert werden.
Ausschreibung
In einem weiteren Punkt stellte der Gemeinderat die Weichen für die Umsetzung des Erweiterungsbeschlusses und er sprach sich für die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten zur Aufstockung, der Arbeiten zur Herstellung des Dachtragwerks und sämtlicher noch fehlender Innengewerke (Elektriker, Türen, Böden, Maler, Heizung u.a.) aus.
Die Heizungsanlage wird jedoch vorläufig ohne die Heizungszentrale ausgeschrieben, da man versuchen will, durch Einbau eines alternativen Heizkraftwerks (z.B. Hackschnitzelheizwerk) die ab etwa Mitte 2008 verfügbaren Zuschüsse zur energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude zu nutzen. Hierzu muss jedoch erst die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch ein Fachbüro abgewartet werden.
Die Entscheidungen zur Aufstockung und zur Ausschreibung sind richtungsweisend. Neben der Nutzung aller Möglichkeiten zur Sicherung der Hauptschule gibt die Gemeinde mit diesem Investitionsvolumen wichtige Impulse für die heimische Wirtschaft.
Gemeinde Deining
Wir freuen uns darüber und danken dem Herrn Bürgermeister und den Damen und Herren im Gemeinderat für diese Entscheidung.
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Die Maßnahmen zu Dach, Fenster und Außenhaut des Südtraktes sind im Jan 2008, bei frühlingshaftem Wetter, weitgehend abgeschlossen worden.
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