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Als wäre nichts gewesen |
Am Freitag um viertel nach neun war alles weg – ALLES! Sogar der Fußboden in der Aula war feucht gewischt. Nein – nicht von der Putzfrau, von Schülern! So als wäre nichts gewesen. Nichts erinnerte mehr daran, dass gestern hier ein Fest für über einhundert Menschen stattgefunden hatte. Und zur großen Pause war auch ein Kuvert an die Familie Ebert adressiert, drinnen stand in großen Buchstaben: „DANKE!“ und darunter befanden sich die Unterschriften aller 9. Klassler mit ihren Lehrkräften.
Zusammenhelfen und Teamarbeit macht kurzfristige Veränderungen möglich, z.B. die Umgestaltung der Schule in eine Diskothek. Rektor Lang sprach zu den Neuntklasslern, dass er dies einfach klasse findet. Genau so müsse es auch laufen, wenn später einmal ihr Chef oder ihre Chefin ankündigt, dass demnächst ein „Tag der offenen Türe“ ansteht, eine Hausmesse geplant ist oder vielleicht eine betriebsinterne Feier. Jeder macht an seinem Platz einen ordentlichen Job, keine unnötigen oder überlangen Vorabdiskussionen und einfach anpacken, wo Unterstützung gebraucht wird. Die komplette Organisation stand wie eine Eins. Auch die für die Musik verantwortlichen Schüler hielten sich an die Abmachung, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein muss und eine Faschingsparty nicht gelingen kann, wenn einige Wenige ihre womöglich sehr eigenen Vorlieben durchsetzen. Ein Kompliment sprach der Schulleiter auch den Lehrkräften aus. „Das war ein Projekt, in dem für das richtige Leben gelernt wurde“, meinte er. Leider konnten so die Hauptschüler mit ihren Lehrkräften der Grundschulfete nicht beiwohnen. Frau Funk-Pflug hat uns aber Bilder für die Homepage geliefert.
Nicht weniger hervorragend hat in diesem Jahr auch die Faschingsfete für die Grundschüler am Vormittag geklappt. Alle Lehrkräfte hatten in ihren Klassen irgend einen Beitrag einstudiert, nach einem abgesprochenen Programmablauf vorgeführt und dann alle Kinder der anderen Klassen jeweils bei der lustigen Einlage beteiligt. Selbst die Moderation des zweistündigen Programms übernahmen teilweise Viertklassler. „Dieses Konzept ist hervorragend aufgegangen“, - so die einhellige Meinung der Grundschulkollegen, - „und so werden wir es uns auch für das nächste Jahr merken. Diese Feier hat allen Spaß gemacht“. Als prima wurde auch empfunden, dass Hauptschüler für die Bedienung der Verstärkeranlage dabei blieben und so für Stressfreiheit bei den Lehrkräften sorgten.
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| Klick > Bericht zur Grundschulfeier am Vormittag |
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