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Den Rektor beim Wort genommen

haben wir 2b-ler, als wir ihn in unsere Klasse einluden. Der wollte nämlich wissen, ob wir uns bei unseren Bildern auch wirklich etwas gedacht haben und ob wir die Poster aus unserer Gruppenarbeit auch ein paar Tage später noch erklären können.

Da war er aber nach dieser Stunde erstaunt und hat uns ein großes Kompliment gemacht. Am Ende hat sogar er selber noch etwas gelernt. Er weiß nämlich jetzt, wie man sich die Namen der Planeten um die Sonne ganz leicht merken kann:

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.

 

.

Das hatte uns der Schulleiter geschrieben: 

Liebe 2b-ler!

Da habt ihr ja ganz tolle Lernarbeit geleistet. Irgendwo hinfahren, genau betrachten, zu Hause in Gruppen darüber reden, das Wichtigste auf Plakatpapier zusammenfassen und dann einander vorstellen, finde ich, sind ganz hervorragende Möglichkeiten für gemeinsames Lernen. Wenn sich dann noch jeder von euch sein eigenes (selber gemaltes) Bild gemacht hat, ist bestimmt viel im Gedächtnis geblieben. Und das würde mich jetzt noch stärker interessieren. Ob euch das etwas ausmachen würde, mich einzuladen und mir über euere Plakate und Bilder vom Weltall zu erzählen?

19. Mai 2007 Heinz Lang, Rektor

Dann haben wir noch Schüleraufsätze vorgelesen - und bitte beachten, dass wir erst in der zweiten Klasse sind!

Der große Ausflug zum Planetarium

Es war Mittwoch, der schönste Mittwoch, dachte ich, als ich um sechs Uhr
aufwachte. Ich packte noch schnell meinen Rucksack. Als meine Eltern endlich
kamen, hatte ich schon den Frühstückstisch gedeckt. Um acht Uhr holte uns
Johannas Mutter ab. Meine beste Freundin Nina und ich waren kurz darauf im Auto
verschwunden. Als wir den Bahnhof erreichten, hielt der Zug gerade an. Wir
stiegen ein und setzten uns hin. Nach einer Stunde Fahrt machten wir in
Nürnberg einen großen Umweg durch die Stadt, denn wir waren viel zu früh da.
Später, im Planetarium, war schon viel los. Als die Vorführung anfing, sahen
wir Tausende von Sternen auf der großen Kuppel und erfuhren ein Menge vom
Weltall. Danach gingen wir noch zu einer riesigen Eisdiele, denn wir hatten ja
eine lange Reise vor uns.

Von Lena Weidinger ( Erstentwurf ) 2b





Im Planetarium

Am Mittwochmorgen, als ich aufstand, war es aufregend. Meine Klasse fuhr ins
Planetarium, mit mir natürlich. Gegen acht Uhr kam Simones Mama und holte meine
Schwester und mich mit dem Auto ab. Endlich kamen wir an, schon viele Kinder
warteten am Bahnhof. Die Zeit verging und der Zug war bald in Nürnberg. Auf
Umwegen spazierten wir zum Planetarium, weil es noch nicht geöffnet hatte. Dort
war es toll. Wir sahen Sternbilder, Planeten und noch vieles mehr. Um 13.14 Uhr
fuhren wir mit dem Zug nach Hause. Mein Papa wartete am Bahnsteig auf mich und
ich freute mich schon, weil wir zu Mama ins Krankenhaus wollten, um unser Baby
zu sehen.

Von Karina Graf ( Erstentwurf ) 2b
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