|
|
 |
 |
Richtig oder falsch? Das ist hier die Frage. |
| . | |
Gedanken beim Blick auf die letzten beiden Beiträge dieser Homepage Richtig oder falsch? Das ist die erste Überlegung der Lehrkraft beim Auswerten von Tests und Probearbeiten. Dann fragt sie sehr bald, warum bestimmte Punkte nicht erreicht wurden. Dabei wird nach Ursachen für fehlende Punkte geforscht. Gesucht wird nach „Schwächen“ z.B. bei der Aufmerksamkeit der Schüler, vielleicht - je nach Selbstbewusstsein und Verfassung der Lehrkraft - auch nach Schwächen beim eigenen Unterricht oder auch nach Schwächen bei der Formulierung von Aufgabenstellungen.
|
 |
Letzteres scheidet bei wissenschaftlich erstellten Vergleichs- arbeiten (VERA) vermutlich aus. Die Auswertungen von VERA-Ergebnissen durch die Qualitätsagenturen können und sollen demnach dabei helfen, Stärken und Schwächen bei Schülern und Unterricht zu erkennen. Auch die Auswertung der „Vergleichs- arbeiten Mathematik Jahrgangsstufe 8“ (vgl. länderübergreifendes Projekt zum Bildungsmonitoring) folgt dieser Logik. So wird der Lehrkraft zu den einzelnen Ergebnissen ihrer Klasse aufgezeigt, bei welchen Aufgabentypen, entsprechend der Leistungsfähigkeit dieser Klasse, noch nicht das optimale Ergebnis erreicht wurde. Man könnte also auch in leistungsstarken Gruppen nach „Schwächen“ suchen.
|
 |
Man könnte aber auch auf den Stärken aufbauen - ein Stichwort unter vielen: "Lobkultur". Denn es gibt inzwischen Fachleute, wie Prof. Dr. Scheunpflug von der Uni Nürnberg, die - auf der Grundlage der Erkenntnisse von Gehirn- und Motivationsforschung - einen anderen Ansatz bevorzugen. Das Selbstwertgefühl der Schüler, Formen der Leistungsüberprüfung und das Lernklima sind – neben der fachlichen Qualität des Unterrichts – wesentliche Einflussfaktoren auf den Unterrichtserfolg. Diese Alternative klingt doch sympathischer, oder?
„Bildungspolitisch ist es interessant, ob und wie es gelingen kann, die Kultur von Schulen zu verändern. Und zwar dahingehend, dass die positiven Kompetenzen und Stärken von Schülerinnen und Schülern deutlicher als bisher im Mittelpunkt des unterrichtlichen Handelns stehen“, betonte Frau Prof. Dr. Annette Scheunpflug von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen- Nürnberg, die die Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung eines Modellversuchs übernommen hat.
Sollte dieser Ansatz in der Schule verwirklicht werden können, wäre sicher vielen der dort tätigen Menschen geholfen, den Schülern beim Lernen, wie Lehrkräften und Betreuern bei ihrer täglichen Arbeit und im Hinblick auf ihre Gesundheit - und natürlich auch den Eltern und Familien.
08-06-13 lg
|
 |
|
Klick auf Bild > Interview der ZEIT
|
 |
|
_Leitbild SL-Team
|
 |
|
Blick zur Wissenschaft
|
 |
|
unsere Evaluation
|
 |

|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
 |