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Im Fach Mathematik (Abb. 3 und 4) ist der Abstand der Deininger zu den anderen bayerischen Schülern besonders deutlich. Das zeigen die vier nebeneinander gestellten Graphiken oben. Obwohl unsere Achtklassler auch im Fach Deutsch (Abb. 2) und unsere Siebtklassler in Englisch (vgl. Abb. 1) bei den bayerischen Spitzen (10% besten) sind, fällt doch auf, dass in den Sprachen der Unterschied weit weniger signifikant ist. Die 6. Klasse bietet hier ein sehr anschauliches Bild. Sie hat zwar im Fach Deutsch den Sprung unter die ersten Zehn nicht geschafft, liegt aber mit 3,21 noch über dem Bayernschnitt von 3,3. Die Notenverteilung (Bild rechts zu Deutsch) zeigt, dass auch hier deutlich mehr Schüler mit der Note 2 den Bayern und Oberpfalz-Schnitt übersteigen, jedoch gibt es in dieser Klasse auch mehr 4er und 5er und deswegen weniger 3er. Beim Erlernen von Sprachen dürfte sich der Umstand deutlich auswirken, dass in unseren Dörfern ein ausgeprägter Dialekt gesprochen wird, also selbst das Erlernen der Schriftsprache in Deutsch für manche Schüler den Anstrengungen beim Erlernen einer Fremdsprache gleichkommt. Die Mathematik-Notenverteilung der Sechstklasser im bayerischen Vergleich macht dagegen deutlich, dass das ganze Feld (gelbe Säulen für die Deininger) eine komplette Notenstufe weiter links gerückt ist. Noch deutlicher zeigt sich diese Erscheinung in der 8. Klasse. Wichtig ist es uns, dass Hauptschüler in Englisch wenigstens die Note 3 schaffen. Für eine spätere Mittlere Reife über den QuaBi ist das ganz entscheidend. Auch unter diesem Apsekt sind wir also auf dem richtigen Weg, weil wir in Englisch bei 4er und 5er-Schülern signifikant weniger als die Oberpfalz und Bayern ausweisen (vgl. Abb. 4 der Auswertung von Englisch).
Fazit:
Gerade das Beispiel der 6. Klasse im Fach Deutsch zeigt (Bild rechts), dass die Förderung von drei bis sechs Schülern im unteren Leistungssegment den gesamten Deininger Schnitt eindeutig nach oben befördern könnte. Die Schule bietet dafür bereits Lernschienen an, weil der Klassenlehrer im Klassenverband nicht mehr tun kann. Es braucht aber auch die Bereitschaft von Schülern und Eltern, weitere Förderangebote anzunehmen. Es ist wie beim Fußball: schwächere Spieler brauchen das Training besonders dringend. Dadurch gewinnt die gesamte Mannschaft mehr Elan und kommt schneller zum Erfolg. Zudem steigen die Chancen auf beruflichen Anschluss für alle Schüler. Es spricht sich nämlich in der Wirtschaft herum, wenn von Deining erfahrungsgemäß gute Mitarbeiter kommen. Und genau diese Erkenntnisse an die Beteiligten zu bringen, bemüht sich die Schulleitung seit Jahren. Der Ganztagsbetrieb bietet hier enorme Chancen, weshalb wir besonders in den Jahrgangsstufen 7 mit 9 Schüler dazu auffordern. Leider wird das längst nicht von allen Eltern, erst recht nicht von allen Schülern in unserer ländlichen Region verstanden. Die Schulleitung und die Lehrkräfte setzen durch intensive Zusammenarbeit im Team alles daran, dass das Lernen Freude bereitet, der Alltag abwechslungsreich ist und Lernen mit Erfolgserlebnissen gekrönt wird. Das beginnt bei der Professionalität der Lehrkräfte, die mit einem genauen Blick auf die Schülerleistugen an Verbesserungen zur individuellen Förderung arbeiten und endet bei der handlungsorientierten Ausstattung, dem Raumangebot und beim Ambiente.
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