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Evaluation zum Schulabschluss 2006 |
Michael Palmer, der Klassleiter, evaluiert zusammen mit der Schulleitung die Situation und die Leistungs- entwicklung der Schüler, die uns jetzt verlassen. Dabei interessiert vor allem der Anschluss an unseren Abschluss, also die Frage, wo die Schüler hingehen und wie sie zu dieser Entscheidung fanden. Eine weitere Auswertung geht der Frage nach, ob sich Schüler auf ihrem Weg zum Ziel, dem Quali, verbessern und wie unser Ganztagsangebot dabei unterstützt.
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Unsere Schule legt besonders großen Wert auf berufliche Praktikas.
20 Prozent der Unterrichtszeit in der
8. Klasse werden darauf verwendet. Deshalb muss die 1. Frage erlaubt sein: Lohnt sich dieser Aufwand? Als 2. Frage schließt sich an: Haben unsere Schüler dadurch in den Unterrichtsfächern weniger gelernt? Zu 1: 59 % der Schüler haben ihen Beruf über die Praktikas gefunden. Das erscheint uns Grund genug, die Praktikas durchzuführen. Schließlich ist es für das künftige Leben entscheidend, dass man für sich die richtige Berufswahl getroffen hat. Aber auch bei den 41 % sonstige ist die Schule bzw. der Klassleiter nicht unbeteiligt. Gar mancher Schüler hat seine Lehrstelle nur, weil der Klassleiter massiv den Bewerbungsvorgang, z.B. durch Gespräch mit den Schülern oder durch Telefonate mit Lehrherren unterstützt.
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Lohnt sich der Aufwand?
72 % gehen in die Lehre, 5 % ins Berufsgrundschuljahr. Also haben 77 % den beruflichen Anschluss gefunden.
18 % wollen ihren schulischen Abschluss aufwerten. Dafür stehen F 10 in Neumarkt und das Haus St. Marien ( Berufsfachschule für Hauswirtschaft - Berufsfachschule für Kinderpflege - Berufsfachschule für Sozialpflege - Fachakademie für Hauswirtschaft) zur Verfügung. Somit sind 95 % der Schüler gut untergebracht. 5 % gehen in eine Maßnahme des BFZ.
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| Sortiert nach Leistungsentwicklung - vgl. Differenz - gelbe Säule |
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Die M-Schnitte als Vergleich
Für die Frage, ob unsere Schüler wegen der durch Praktika verminderten Unterrichtszeit in der 8. Klasse wichtige Lerngegenstände versäumen, sollte man die QA-Ergebnisse bei den zentral gestellten Aufgaben (D, Ma, E) mit Ergebnissen in der 7. Klasse vergleichen. Zwölf Schüler konnten sich jedoch von 7 nach 9 verbessern und nur vier haben sich verschlechtert, wobei - mit Blick auf die individuellen Gegebenheiten - das Praktikum eher nicht ursächlich sein kann.
Die QA-Durchschnittsergebnisse unserer Region werden wir bekannt geben. Dann wird man erkennen, ob unsere Schüler schlechter liegen. Mit Blick auf die überregionalen Probearbeiten steht aber auch das nicht zu erwarten. Da unsere M-Schüler erst nach der 8. Klasse an andere Schulen gehen, könnte man auch ihr Abschneiden in den aufnehmenden Schulen im Vergleich mit Schülern anderer Herkunftsschulen betrachten. Wir werden dies, sobald möglich, an dieser Stelle nachtragen. (vgl. Besuch B. Herre) Zugleich kann man dann Aussagen machen, ob in unserem Modell zum Erreichen der Mittleren Reife (M-Kurse) Vorwürfe zu niedrigerem Anforderungsniveau berechtigt wären. Die Aussagen der Verantwortlichen in der HS West, Neumarkt, und in der Schule an der Weinberger Straße, Neumarkt, gaben hierzu bisher jedenfalls keinerlei Anlass, mehr noch - sie bestätigten die gute Qualittät unserer Schüler.
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Lernfächer GSE und PCB Wie in Ma, D und E aufgezeigt, konnten sich darüber hinaus 59 % der Schülerinnen und Schüler bei den Lernfächern GSE und PCB mit Blick auf ihre Ergebnisse der 7. Klasse* verbessern. Die Hälfte derer, die sich verbessert haben, nutzten das Ganztagsangebot. Umgekehrt - alle Ganztagsschüler, bis auf einen, haben sich in den Lernfächern verbessert. Erkennbar ist auch, dass Schüler, die an 4 Tagen das Angebot nutzten, sich deutlicher verbessert haben. |
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Zusammenhang von
Ganztag und Erfolg
Durch unsere Kenntnis über individuelle Gegebenheiten bei unseren Schülern können wir ziemlich sicher annehmen, dass vier Schüler ihren Quali dem Ganztagsbetrieb zu verdanken haben und weitere fünf Schüler, wenn sie unserer Empfehlung zur konsequenten Nutzung der Ganztagsschule gefolgt wären, sehr wahrscheinlich den QA erreicht hätten. Dass alle Schüler den Hauptschul- abschluss erreicht haben, hängt ebenfalls mit dem Förderangebot der Ganztagsschule zusammen.
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*(Die 7. Klasse wurde für den Vergleich bemüht, weil wir damals noch noch nicht Ganztagsschule waren, bzw. einige Schüler bereits in der 8. Klasse das Ganztags- angebot nutzten.
Der Grundwert verändert sich bei verschiedenen Fragestellungen, weil Schüler kurzfristig in die Klasse kamen.)
Weiter zur Evaluation 2005
Übersicht Qualitätsentwicklung
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