Am Donnertag, den 05.06.08, waren wir, die 8.Klasse der VS-Deining, bei der Firma Klebl in Neumarkt. Herr Feihl und Herr Kelch führten uns in einen Seminarraum, in dem uns an Hand von PowerPoint Präsentationen der Betrieb näher erläutert wurde. Herr Kelch präsentierte welche Leistungen und Kompetenzen das Familienunternehmen bringt.
Als Heinrich Klebl 1890 sein Unternehmen in Neumarkt gründete, fing er, wie die meisten, ganz klein mit einem Baugeschäft an. Durch vier Generationen hinweg vergrößerte sich der Konzern zunehmend. Bis zu fünf Standorte bundesweit weist Klebl bis heute auf. Doch in der Regel werden Auslandsaufträge nur in Verbindung mit Deutschen Firmen angenommen. In Jahren des schwachen Wirtschafsaufschwungs verhinderte der Betrieb drohende Insolvenzen durch die Nichtbesetzung frei gewordener Stellen von in Rente gegangener Mitarbeiter und nur geringen Entlassungen.
Herr Kelch erklärte uns, dass im letzten Jahr die Jahresleistung des Gründungsbetriebs Neumarkt auf 300 Millionen Euro angestiegen sei, und dass es Ziel sei, diese Leistung auf diesem Niveau zu halten. Kernkompetenzen sind Bau, konstruktive Fertigteile und der Handel.
Zur Zeit gibt es mehrere auszubildende Berufe: Beton- und Stahlbetonbauer(in), Baumaschinenmechaniker(in) und Kfz-Mechaniker (in). Herr Feihl informierte uns über die Schwerpunkte des Berufsbildes eines Stahlbetonbauers(in). Er erklärte welche Flexibilität dieser Beruf mit sich bringen muss. Zum Beispiel sollte sich ein Lehrling beim Erlernen des Berufes als Stallbetonbauer im Klaren sein, dass er auf dem Bau [Montage] nach der Lehre eingesetzt werden kann. Anschließend begaben wir uns auf eine Betriebsführung. Dort zeigte uns Herr Feihl die verschiedensten Hallen bzw. Plätze, wie z.B. die Verarbeitungshalle für die Bewehrung. An der Prüfstation für Beton hielten wir. Dort wurde uns gesagt, dass die Kraft die auf den Beton drückt in Newton gemessen wird, was uns an einer speziellen Maschine gezeigt wurde. Sehr wichtig ist die Beschaffenheit des Betons, die auf einer rüttelnden Platte getestet wird. Der zuständige Prüfer erklärte uns, dass dadurch das Mischverhältnis des Betons geprüft wird.
Am Ende der Führung war im Seminarraum noch Brotzeit für uns hergerichtet. Nach anschließender Befragung an die Herren begaben wir uns mit geschenktem Klebl Katalog, Kappe, Kugelschreibern und Lineal auf den Weg nach Hause.
Sabrina Wurm