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Pläne im Rathaus vorgestellt |
Am Freitag, 29.10.06, wurden interessierten Lehrkräften die Pläne zur Schulhaussanierung vorgestellt. Bürgermeister Alois Scherer, Architekt Theo Nutz und Verwaltungsleiter Karl Schmid erwarteten die Lehrkräfte um 13.15 Uhr im Rathaus. Der Bürgermeister konnte aufzeigen, dass die vorhandenen Klassenzimmer grundsätzlich in ihrer Größe beibehalten werden können und wo man verkleinern musste, hielt man Möglichkeiten der Variabilität vor. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Deininger Pädagogen, nämlich selbständiges Lernen in offenen Klassenzimmern zu ermöglichen, wurde durch eine pädagogisch orientierte Umgestaltung der Aula vorbereitet. Mehrere, den Klassenräumen vorgelagerte Gruppenarbeitsplätze können dort eingerichtet werden. Somit ist die Aula als vollwertiger Lernort verfügbar und darf auch möbliert werden, solange dies die Fluchtwege nicht behindert. Erreicht wurde das, weil feuerschutztechnische Einrichtungen (Rauchschutztüren) vorgesehen wurden.
Eine weitere erfreuliche Mitteilung des Bürgermeisters nahm man dankbar zur Kenntnis: Zwar werde die Sanierung wohl vier Jahre dauern, jedoch sollen sich die Arbeiten im Schulgebäude selber nicht länger als zweieinhalb Jahre hinziehen. Zunächst wird der Flachdachbereich aufgestockt, so dass mit Lehrerzimmer und Verwaltung freie Räume entstehen, die dann schrittweise saniert würden. Schließlich, so der Bürgermeister, möchte er nicht, dass manche Schüler von der Einschulung bis zum möglichen Übertritt an eine andere Schule, nur das Leben auf der Baustelle kennengelernt haben.
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Rektor Heinz Lang äußerte sich sehr lobend zur konsequenten Haltung der Gemeinde bei der Planung und dankte dem Bürgermeister und dem Architekten für ihre Arbeit.
Zuvor hatten sich die Lehrkräfte in mehreren Konferenzen Gedanken gemacht, wie mit der Schulhausgestaltung die Deininger Vorstellungen von Lernen am besten verwirklicht werden können und wie die Räume idealer Weise angeordnet sein sollten. Dabei musste man mehrfach feststellen, dass vor allem durch die Fördergelder bzw. die damit verbundenen Vorschriften Hürden für die freie Gestaltung entstehen können. Mit der vorliegenden Planung konnte der Bürgermeister offensichtlich viele Hürden nehmen und einen guten Kompromiss mit den genehmigenden Behörden erzielen.
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